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Männer an Frischluft – Das Konzert

 

Quasi Sauerstoff pur für das freie Durchatmen der musikalischen Lunge versprach der Männerchor Götzis. Und er hielt, was er versprochen hatte. Unkonventionell, mit Charme und einigem Augenzwinkern bewegten sich die Sänger des Männerchor Götzis unter der Leitung von Frischluft-Experte Oskar Egle mal luftig leicht, mal mit Orkanstärke über die Kontinente und durch die musikalischen Genres.

Begleitet wurde der Männerchor Götzis dabei von Pianist Dietmar Sigmund, der am Flügel für Aufwind sorgte.

Die StreetBand Frischluft unter der Leitung von Herbert Walser-Breuß mit Andrin Lüchinger (Tuba), Jakob Lampert (Trompete), Rafael Frei (Tenorsaxophon), Rochus Burtscher (Percussion) und Carina Müller (Sängerin) bildeten mit ihren fetzigen und improvisationsreichen Darbietungen die nötigen Luftwirbel, um die Frischluft in Bewegung zu halten.

Mit einem Introfilm – der Oscar für das Drehbuch ging an Bruno Fleisch, Helmut Müller erhielt den Oscar für Kamera und Schnitt – konnte das Publikum der ausverkauften Kulturbühne Am Bach in Götzis sich am 23.06.2018 live ein Bild von der Disziplin und dem Engagement der Sänger des Männerchors Götzis machen und das Eintreffen des Chores und dessen Vorbereitungen auf das Konzert miterleben.

Von einem Augenblick zum anderen war das Publikum mit „Mad World“ von Roland Orzobal, Arr.: Daniel Dickopf, in der verrückten Welt des Pop, für die nur noch ein „Hallelujah“ von Leonard Cohen, Arr.: Jonathan Wikeley, half.

„Henry“ (Nicole Johänntgen, Arr.: Herbert Walser-Breuß) war der erste Windstoß der StreetBand Frischluft, der den Männerchor in die Welt des Barbershop blies.

Kaum mit „Tee-idle dum dum“ (Arr.: The Barbershop Harmony Society), „My Evaline (Arr.: A.E. Hall) und “The Darktown Strutters Ball” von Shelton Brooks (Arr.: Edward Waesche) in der vierstimmigen A-Capella-Welt des amerikanischen Barbershop angekommen, verschlug der nächste Luftwirbel der Frischluft mit „Whoza Mitwana – The Homecoming Song“ von Abdullah Ibrahim, Arr.: Herbert Walser-Breuß, den Männerchor Götzis nach Afrika. Mit dem Zulu-Lied „Vela!“ (Arr.: Niel van der Watt) und dem Xhosa-Volkslied „Bawo Thixo Somandla“ (Transkription: Moritz Guttmann) zeigte der Männerchor Götzis seine tänzerischen Fähigkeiten, frei nach der südafrikanischen Weisheit: Hast du Beine, kannst du auch tanzen! Schließlich stellte der Männerchor Götzis mit „Ukuthula“, eine Zulu-Stück im Arrangement von Oskar Egle, den stürmischen Tanzeinlagen einen stimmungsvollen Kontrapunkt entgegen. Solist Karl-Heinz Högger sorgte dabei mit seiner Interpretation für tiefe Emotion.

Der Wirbelsturm „Sometimes It Snows in April“ von Prince, Arr.: Herbert Walser-Breuß, verwehte den Männerchor Götzis zum Lieblingsthema der Männer: Frauen!

In „Für Frauen ist das kein Problem“ von Anette Humpe, Max Raabe und Christoph Isreal, Arr.: Peter Schnur, deutete Solist Kurt Friedrichs ganz im Stile von Max Raabe mit „Ein Mann braucht einen Plan, damit fängt es an, aber will Mann es genau, dann fragt Mann eine Frau“ schon die Erkenntnis der Männer an, dass und warum für Frauen nichts ein Problem ist.

Aber keine Sorge, nach einem Ausflug in den deutschen Schlager mit den Stücken „Mit 66 Jahren“ (Text: Wolfgang Hofer, Melodie: Udo Jürgens, Arr.: Oliver Gies) und „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ (Test: Fred Jay, Melodie: Jack White, Arr.: Oliver Gies) ließen die Männer des Chores den Macho hochleben. Solist Manfred Mair erklärte dabei in seiner unverwechselbaren Art, warum der Latin-Lover out ist. Die wahre Frau will den „Bratislava-Lover“ von William Wahl und Thomas Aydintan, Arr.: Basta, ein echter Mann, den jede Frau will.

Frischluft bekannte hierauf: „Love ist in the Air“ von John Paul Young, Arr.: Herbert Walser-Breuß, wobei die Sängerin Carina Müller dies dem Publikum mittels eines Megaphons näherbrachte. Mit „Play Mass“ (Sons of Komet bzw. Shabaka Hutchings, Arr.: Herbert Walser-Breuß) leitete die StreetBand Frischluft zum letzten Teil des Männerchorkonzertes über. Solist Simon Ender gestand zusammen mit den übrigen Männern des Chors den Frauen des Publikums in unvergleichlich charmanter Art „You Raise Me Up“ (Josh Groban, Arr.: Ed Jojeski). Das vielschichtige, umspannende und luftig frische Programm endete schließlich mit dem Jubel des Männerchors Götzis „Glory, Glory, Hallelujah“ (Arr.: Howard Helvey).

Das Publikum entließ den Männerchor Götzis aber nicht ohne Zugaben. Mit „Lullabye“ von Billy Joel, Arr.: Philip Lawson, und „The Parting Glass“, Arr.: The Waillin’ Jennys, – letzteres von Frischluft mitbegleitet – verabschiedeten sich der Männerchor Götzis und die StreetBand Frischluft.

Der Männerchor Götzis freut sich sehr über die wirklich überwältigende Resonanz des Publikums im anschließenden Ausklang im Foyer der Kulturbühne Am Bach. Die gehörfällige, vielseitige und die sowohl thematisch als auch rhythmisch gelungene Liedauswahl von unserem einmaligen Oskar Egle, die sängerischen Leistungen der Solisten, die Gesamtperformance und das dynamisch, moderne Auftreten des Männerchor Götzis fand allseitiges Lob und Anerkennung der vielen Zuschauer.

Unser aller Dank gilt:

  • Oskar Egle für seinen unermüdlichen Einsatz für den Männerchor Götzis und für sein schier unerschöpfliches Reservat neuer Herausforderungen für uns
  • den Sängern des Männerchor Götzis für seine Freude am Männerchorgesang, seine Disziplin und seine Experimentierfreudigkeit
  • den Solisten Karl-Heinz Högger, Kurt Friedrichs, Manfred Mair und Simon Ender für deren stimmlichen Sonderleistungen
  • der StreetBand Frischluft für deren unvergleichlichen Sound und ihre Unterstützung bei unserem Konzert
  • dem Pianisten Dietmar Sigmund für seine einfühlsame Begleitung durch das Konzert
  • Bruno Fleisch und Bertram Herburger für deren gelungene Conference
  • Bruno Fleisch und Helmut Müller für den hervorragenden Vorspannfilm
  • Hugo und Thomas Ender für die grafische Gestaltung all unserer Projekte
  • dem Fotografen Georg Alfare, der uns ins richtige Licht setzt
  • dem Saalteam der Kulturbühne Am Bach für die stets unbürokratische Unterstützung
  • den Sängerfrauen für deren Verständnis für den Probenaufwand ihrer Männer
  • den Sponsoren für deren unverzichtbare, materielle Unterstützung
  • allen, die zwar nicht namentlich genannt wurden, aber für den Männerchor Götzis wichtig sind.

Nach einer kurzen Sommerpause freut sich der Männerchor Götzis bereits jetzt auf die kommenden Herausforderungen und Ihren Besuch bei unserem nächsten Konzert.

Übrigens: Wenn Sie, verehrte Leserin und Konzertbesucherin, entdecken, dass ihr Mann vor Sangesfreude nur so strotzt und seine wahre Berufung im Männerchor Götzis finden wird, dann schicken Sie Ihren Mann doch einfach in unsere nächste Probe, ab 11.09.2018 wieder jeden Dienstag um 20.00 Uhr.

„Schi“Männerchor Götzis in Sonntag Stein

Heuer zum 2. Mal – diese Zählung basiert auf der Sicht des Autors, der noch keine Ewigkeiten beim Männerchor ist –  fand am 03.03.2018 der Schitag des Männerchor Götzis in Sonntag Stein statt, zu dem sich 13 Sänger, einige Sängerfrauen- und -kinder bis hin zu Sängerenkeln einfanden.

Perfektes Frühjahrswetter mit eigens bestellten Föhnwölkchen, die vor Sonnenbrand schützen, und leichte Bedeckung des Himmels ab ca. 14.30 Uhr, um den Einkehrschwung zu rechtfertigen, gepaart mit angenehmen Temperaturen bei trotzdem ausreichend perfektem Naturschnee wird den Teilnehmer von den Organisatoren unter Uwe Hennig geboten. Es ist sofort zu erkennen, dass keine Mühen und Kosten gescheut werden.
Türtscher Josef begüßt früh morgens als Ihemischr-Vertreter die Schifraktion des Männerchor Götzis mit einem wärmenden Schnäpschen und „Walserstolz“ in doppeltem Sinn. Sein Lohn ist der „Kühlende Morgen“ des singfähigen – wo eine Stimme fehlt, springt Oskar Egle ein –  Männerensembles.

Übrigens wer pünktlich um vereinbarte 09.30 Uhr in Sonntag eintrifft, kommt zu spät! Zu diesem Zeitpunkt ist die Begrüßung Vergangenheit und die schneebegeisterten Schifahrer sind bereits auf der Piste.
Mit dem Losungswort „Männerchor Götzis“, das bestimmt weltweit alle Türen öffnet, kommen wir günstig übers Tal nach Sonntag Stein. Und hier trennen sich die Wege. Vier verwegene Schneewanderer machen sich auf, zu Fuß zur „Mittelstation“ zu laufen, während der Rest die Piste unsicher macht. Weil der Autor zu den Läufern zählt, kann er die Pistengaudi nur vom Hörensagen wiedergeben. Es war einfach super! Die Schneewanderer können über Klangphänomene bei der Echowand und von einer dort ausgelösten „Lawine“ berichten.

Gegen Mittag trifft sich die Laufgruppe beim Partnom-Hüsli mit den Schifahrern zu einer ersten Stärkung. Dort wird beschlossen, dass in der Breithornhütte gegessen wird. Während das für die Wanderer bedeutet, gefühlte 1000 Höhenmeter in einer halben Stunde zu überwinden, bedeutet das für die Schifahrer nur eine Schiabfahrt und eine gemütliche Liftfahrt. Somit ist klar, dass die Schifahrer schon fast fertig gegessen haben, als die Läufer eintreffen. Ungewöhnlich viel Betrieb und Reservierungen einer anderen Schigruppe sorgen dafür, dass die Männer an einem Tisch in der Küche landen, wo sie sich mit Gesangseinlagen für die wirklich gute Küche bedanken.

Als es irgendwann Zeit wird, wieder ins Tal zurück zu kehren, zeigt sich der Sinn eines Schitages mit Schiern oder Rodel. Während ein flotte Abfahrt auf Schiern oder eine waghalsige Rodelfahrt einer Schneewanderin – Mitdenken und Rodel mitnehmen macht Sinn – Neid aufkommen lassen, müssen 3 Schneewanderer weiter bergauf, um dann mit dem Lift ins Tal zu kommen.

Ab dem Erreichen der Talstation ranken sich nur mehr Gerüchte darüber, was in der Seilbahnstuba, der letzten Station an diesem Tag, passiert. Denn der Autor verabschiedet sich hier diskret und überlässt den Ausklang der Fantasie.

An dieser Stelle sei den Organisatoren, allen voran Uwe und Josef – Ihr sind die Beschta! -, allen Teilnehmern und dem ganzen Walsertal gedankt. Es war ein super Tag. Allen, die nicht teilgenommen haben, sei empfohlen, sich nicht vom Neid zerfressen zu lassen, sondern die Wiederholung nächstes Jahr zu forcieren.

Wer mehr Details zu dem wunderbaren Tag erfahren möchte, möge sich doch nach der nächsten Probe mit einer Getränkespende an die Teilnehmer wenden. Allen männlichen und singfreudigen Nicht-Männerchörlern sei empfohlen, sich gleich zur nächsten Probe am kommenden Dienstag, 20.00 Uhr einzufinden. Dann entgeht ihnen zukünftig nichts mehr.

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Jahreshauptversammlung Männerchor Götzis 2018

Ordentliche Jahreshauptversammlung des Männerchor Götzis am 16.02.2018

Am 16.02.2018 fand im Junker-Jonas-Schlössle in Götzis die ordentliche Jahreshauptversammlung des Männerchor Götzis statt. Obmann Gerd Loacker konnte fast den gesamten Chor, das Ehrenmitglied  Josef Rauch und als Vertreter der Marktgemeinde Götzis Gemeinderat und Obmann der Kulturausschusses Christoph Kurzemann begrüßen.

Nachdem unser Chor mit dem Lied „Steal away“ seines im Jahre 2017 verstorbenen Mitgliedes Willi Pröll gedacht hatte, ließ Chronist Uwe Hennig mit gewohnt launischen Worten das herausfordernde und erfolgreiche Jahr 2017 Revue passieren. Zu den Höhepunkten gehören: 2. Platz mit

Sonderpreis für hervorragende Bühnenpräsenz beim Internationalen Harmoniefestival in Lindeholzhausen, Auszeichnung beim Wertungssingen des Chorverbandes Vorarlberg, das gemeinsame Konzert mit Projektjugendchor am Kumma, die Verleihung der Rudolf vom Ems Verdienstmedaille des Chorverbandes Vorarlberg, und, und, und…

Unser Chorleiter Oskar Egle brach dann eine Lanze für die Wichtigkeit der Kulturpolitik  in einer Gemeinde, die die Zustimmung des Gemeindevertreters Christoph Kurzemann fand. Zudem fasste er für uns Sänger die Thesen zusammen, warum „Singen glücklich macht“, und kam zum Ergebnis, dass es gleichsam die Aufgabe jeden Sängers ist, diesen Jungbrunnen an sein Umfeld weiterzugeben und in persönlicher Ansprache Sänger zu werben.

Die Aussicht auf das kommende Jahr lässt Spannendes erwarten.

Markus Hölzl, unser neuer Kassier, bedankte sich für die sehr gute Übergabe dieser Aufgabe durch Langzeitkassier Herbert Kresser, legte seinen Bericht und durfte dafür ein Lob für sein ordentliches Gebaren ernten.

Christoph Kurzemann gab dann ein klares Bekenntnis zur Kultur und zu den Kulturschaffenden ab, warb um Mitstreiter gegen den Trend der überboardenden Kultureinsparungen und versicherte uns seine Unterstützung.

Der Notenwart Herbert Rüdisser berichtete dann, dass der Männerchor Götzis im vergangenen Probenjahr 44 Proben und 7 Ausrückungen absolvierte. Dabei hatten 20 (!) Sänger einen vorbildlichen Probenbesuch (= max. 2 Proben gefehlt) und konnten dafür ein Sängerglas empfangen. Für diesen Einsatz und das nachahmenswerte Vorbild dankt den Sängern der ganze Chor.

Obmann Gerd Loacker schloss den Berichtsreigen mit seinem Dank an die Sänger fürs letzte Jahr, die Sponsoren für deren treue und laufende Unterstützung und an unseren Chorleiter Oskar Egle für seinen unermüdlichen Einsatz für den Männerchor und hochwertige Chormusik. Besonders wichtig ist ihm die Sängerwerbung, die wir nur alle gemeinsam und durch persönliche Ansprache zum Erfolg führen können. Daraus folgt in weiterer Konsequenz sein persönliches Herzensanliegen, nämlich der Projektjugendchor am Kumma, der heuer zum 3. Mal Jugendliche zum Singen bringen wird. (siehe: Projektjugendchor am Kumma)

Ende 2017 hatte der Männerchor Götzis 57 aktive Sänger und 15 unterstützende Mitglieder, davon sind 9 Ehrenmitglieder. Inzwischen begaben sich Hubert Fend und Gerhard Kresser in den wohlverdienten „Sängerruhestand“ und in den Status eines unterstützenden Mitgliedes. Der Männerchor Götzis bedankt sich für über 60 bzw. über 40 Jahre Einsatz für den Männerchor.

Neu in unserer Mitte dürfen wir Bruno Gasser, der anlässlich der Jahreshauptversammlung als ordentliches Mitglied aufgenommen wurde, und Peter Kupka, der als Gastsänger mitwirkt, begrüßen. Viel Spaß!

Als besonderer Höhepunkt wurde unser Wolfgang Kremmel für 25 Jahre Mitgliedschaft beim Männerchor Götzis und für 25 Jahre Mitgliedschaft beim Chorverband Vorarlberg sowie unser Bertram Herburger für 25 Jahre Mitgliedschaft beim Chorverband Vorarlberg geehrt. Nach der Laudatio durch Uwe Hennig und Andreas Klocker nahm Oskar Egle die Ehrung vor. Auch der Männerchor Götzis bedankt sich bei den Geehrten für deren Einsatz.

Erwähnt sei, dass Marte Josef heuer 25 Jahre lang  Mitglied beim Männerchor Götzis und Chorverband Vorarlberg ist sowie Herbert Kresser 50 Jahre und Lorenz Hug 70 Jahre (!) Mitglied beim Chorverband Vorarlberg sind.

Die Jahreshauptversammlung endete schließlich mit einem hervorragenden Film unseres Haus- und Hoffotografen und -kameramannes Helmut Müller über unsere Teilnahme am internationalen Chorwettbewerb „Harmoniefestival 2017“ in Lindenholzhausen. Vielen Dank für dieses wirklich sehr gelungene Kunstwerk.

Des Dankes gibt es nie genug, daher sei dieser gerichtet an: Oskar Egle, unseren Chorleiter; den Vorstand des Männerchors, alle Sänger, die Sponsoren und Unterstützer sowie alle unsere treuen Konzertbesucher.

Und liebe Männer vergesst nicht: Wenn ihr gerne singt, fasst euch ein Herz und kommt zur nächsten Probe (jeden Dienstag um 20.00 Uhr in der Musikmittelschule Götzis).

Hier noch ein paar Eindrücke von der Jahreshauptversammlung:

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Ein Männerchor-Märchen

Zu diesem Motto lud der Männerchor Götzis am 3.2. in die Kulturbühne AMBACH zum großen Männerchor-Ball. Und über 300 märchenhaft verkleidete Besucherinnen und Besucher verfolgten die kabarettistischen und musikalischen Beiträge zur Befreiung von Rapunzel und waren regelrecht verzaubert.

Auch bei diesem Ball hat sich das Ballteam mit Andreas Klocker, Simon und Thomas Ender, Uwe Hennig und Manni Mair eine stimmige Geschichte zum Ballthema einfallen lassen. Die Beiträge zum Programm kamen alle von den Sängern selbst. Zur Eröffnung sang Wolfgang Kremmel mit Manni von der Märchenmetzgerei. Dann kam die Ludescher Abordnung zur Befreiung Rapunzels mit Sänger Uwe und als Background-Chor Thomas Bitsche, Manfred Maier, Josef Türtscher und Oskar Schwald. Oskar Egle, Wilfried Müller und Bruno Fleisch waren die Märchenprinzen vom Männerchor. Danach gaben die Gebrüder Schlimm, Thomas und Simon Ender, „Für Alkolhol gibts immer einen Grund“ zum besten. Und wie das wirklich war mit den Märchenfiguren in den Kinderbüchern besang Riesenbaby Herbert Rüdisser. Zusammenfassend beschrieben Andi Klocker und Simon in ihrem Sketch die Wichtigkeit des perfekten H. Als Höhepunkt dann der Aufmarsch des Gesamtchors als Zwerge. Als Rapunzel im Turm machte Alexander Spalt eine prächtige Figur. Zwischendurch kam Karl Torghele als Rotkäppchen und Fee auf die Bühne für zwei gespielte Witze. Das eigens für diesen Ball gemalte Bühnenbild von Hugo Ender machte die Illusion vom Märchen im Zauberwald perfekt. Zur Mitternacht gaben Bruno Fleisch und Karl-Heinz Högger zwei Gassenhauer zum besten.

Schon im Foyer konnte man den Frosch küssen, sich an der Rapunzelbar einen Aperitiv gönnen oder am Schätzspiel mit lauter Hauptpreisen teil nehemen. Auf den Tischen standen als Deko Rapunzeltürme, gemacht von den Chorfrauen. Getanzt wurde lange zur Musik von „Extra4“ und das Team vom Gächters verwöhnte die Gäste kulinarisch. Einen speziellen Dank auch an das AMBACH-Team, die für stimmungsvolles Licht und den richtigen Ton sorgten.

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Ehrungsabend 2017

Am 17.11.2017 fand der diesjährige Ehrungsabend des Männerchor Götzis in der Villa Falkenhorst in Thürungen statt. Dieser Ort wurde aus mehreren Gründen gewählt: Das neue Ehrenmitglied Dr. Wilfried (Wipf) Müller ist in Thüringen aufgewachsen und mit Thomas Bitsche ist der Obmann des Vereins der Villa Falkenhorst auch Mitglied im Männerchor.

In einem feierlichen Festakt wurde Wilfried Müller die Ehrenmitgliedschaft im Männerchor nach 40 jähriger Mitgliedschaft durch Obmann Gerd Loacker verliehen. Gleichzeitig wurde ihm vom Chorverband Vorarlberg das goldene Verbandsabzeichen für 40 Jahre Mitgliedschaft im Chorverband überreicht. Oskar Egle erhielt für seine 30 Jahre als Chorleiter des Männerchor Götzis vom Vorstand eine eigens angefertigte Ehrenstimmgabel überreicht. Die Laudatoren waren Uwe Hennig und Bruno Fleisch.

Als besondere Überraschung wurde auch der Chor geehrt. Für besondere Verdienste um das Chorwesen in Vorarlberg erhielt der Männerchor Götzis die Rudolf von Ems Verdienstmedaille des Chorverband Vorarlberg überreicht. Es ist dies das höchste Ehrenzeichen, das der Chorverband zu vergeben hat. In seiner Ansprache betonte Obmann Axel Girardelli die vielen Aktivitäten über mehrere Jahrzehnte hinweg, die weit über das eigene Chorgeschehen hinaus gingen. Große Gemeinschaftsproduktionen, die Gründung eines Knabenchors und später das Engagement für den Jugendprojektchor am Kumma, die großen Chorreisen nach Südafrika und Südamerika sowie die vielen Internationalen und nationalen sehr erfolgreichen Beteiligungen an Wertungssingen.

Ehrungsabend 2017

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Harmonie Festival 2017

Harmonie Festival 2017 oder Lindenholzhausen 2.0

Am 24.05.2017 macht sich der Männerchor Götzis erneut – wie schon vor 6 Jahren – zum 7. Harmonie Festival 2017 in Lindenholzhausen/Limburg in Deutschland auf. Schon die Anreise ist abenteuerlich, da durch total überfüllte Autobahnen, die Anreise 3 Stunden länger dauert als geplant. Zum Glück hat Sangesbruder Günther Jenny, in schon fast gewohnter Manier, für das leibliche Wohl gesorgt und besten Braten und Leberkäse organisiert. Dies wird ihm den Titel Tafelmeister des Männerchor Götzis einbringen. Günther, du bist so manch eines Sängers Rettung gewesen. Vielen Dank!

Nachdem wir erst um 22.00 Uhr in unserer Unterkunft in Diez angekommen sind, ist rasche Nachtruhe Pflicht, da am nächsten Morgen bereits um 08.15 Uhr die erste Probe angesagt ist. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass der eine oder andere doch nicht so rasch Bettruhe gefunden hat.

Am nächsten Morgen findet pünktlich das Einsingen und der letzte Schliff statt, bevor wir uns in Richtung Festival-Gelände aufmachen. Bereits um halbzwölf müssen wir unseren ersten Wettbewerb in der Kategorie Volkslied bestreiten. Mit viel Einsatz, hoch konzentriert, und mit wirklich großartigen tänzerischen Leistungen, gepaart mit viel Geschick bei der Gläserharfe präsentieren wir unser Programm und beweisen unser Können unter vielen, hochkarätigen Chören. Zufrieden mit unserer Leistung werden wir von unserem Chorleiter Oskar Egle noch zusätzlich und bestätigend geadelt: „Ich bin wirklich sehr zufrieden mit euch!“ Die Juroren haben es nicht leicht mit uns, da wir sie mit mittelalterlichem Gesang, vorarlberger und afrikanischem Dialekt (akzentfrei!) über Maß gefordert haben.

Den Rest des Tages verbringen wir auf dem Festgelände mit den Darbietungen der anderen Teilnehmer. Und hier gibt es viel zu sehen, zu hören und zu bestaunen. Der Abend steht zur freien Verfügung und natürlich ist der disziplinierte Männerchor zeitig im Bett, um für das Kommende fit zu bleiben. Alle anderslautenden Aussagen sind böswillige Gerüchte und gehören ins Land der Sagen.

Der Freitag beginnt, nach einem stärkenden Frühstück, wieder mit einer Probe. Dass der eine oder andere Bass etwas tiefer singen kann, liegt an der frühzeitigen Bettruhe. Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Kultur. Zuerst besichtigen wir das Kloster und Weingut Eberbach in Eltville im Rheingau. Köstliche Weinproben verführen uns zu unzähligen Gesangseinlagen in dem geschichtsträchtigen Kloster, in welchem vor einigen Jahren der Film „Im Namen der Rose“ gedreht worden ist. Später fahren wir nach Limburg, um an einer Domführung teilzunehmen. Dort lernen wir von einer sehr ambitionierten Ordensschwester, die uns durch den Dom führt, spannende Einzelheiten und das göttliche Wirken im Unscheinbaren. Natürlich reißt uns das zu gesanglichen Lobpreisungen hin. Der Abend klingt in der Villa Konthor in Limburg bei Whisky, Buffet und irischer Folkmusik aus choreigenen Kehlen aus. Über die Dauer wird Stillschweigen bewahrt.

Der Männerchor Götzis kann keinen Tag ohne Probe beginnen, welche natürlich auch am frühen Samstagmorgen nicht ausgelassen wird. Der Samstag ist Festivaltag. Chöre bei freiem Singen oder im Wettbewerb, Tanz- und Folkloregruppen sind zu hören und zu sehen. Es ist, als träfe sich die ganze Welt in Lindenholzhausen, denn 6100 Sängerinnen und Sänger aus 37 Nationen geben sich ein musikalisches Stelldichein. Höhepunkt für den Männerchor ist ein spontanes „Konzert“ im Verpflegungszelt, das einen wirklich tollen Jugendchor animiert, abwechselnd mit uns das Zelt zu rocken. Übrigens, Oskar hat dafür den Sonderpreis „Bester Zeltchor“ ausgelobt. Nach der abendlichen Rückkehr in unsere Unterkunft stärken wir uns in diversen Gastlokalen in Diez, um Kraft für den kommenden Tag zu haben.

Natürlich beginnt der Sonntag nach dem Frühstück wieder mit einer Probe. Es ist die Letzte vor unserer nächsten Herausforderung, dem Wettbewerb „Großer Männerchor“. Kurz vor Mittag sind wir an der Reihe und präsentieren unsere 5 Stücke: D’Zit ischt do, Túrót eszik a cigány, Die Minnesänger, Lullabye, The Darktown Strutter’s Ball. Der Applaus des Publikums bestätigt uns, was wir selber spüren: Das war eine sehr gute Leistung und so gehen wir zufrieden ins Festzelt, um die aufgrund der gnadenlosen Hitze und der soeben erbrachten Leistung total ausgetrockneten Kehlen zu versorgen. Natürlich gehören dazu auch Gesangseinlagen. Zum einen sind wir ja Sänger, zum anderen vergeht die Zeit bis zur Wertungsbekanntgabe schneller, die erst irgendwann am späten Nachmittag stattfindet.

Endlich ist es soweit, die Juroren finden sich zur Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses ein. Die Freude ist riesig, als verkündet wird, dass der Männerchor Götzis in der Kategorie „Großer Männerchor“ den hervorragenden 2. Platz erreicht hat. Wir lassen damit 6 international erfolgreiche, hervorragende Männerchöre hinter uns und gratulieren dem Finnischen Männerchor, der punktemäßig nur knapp vor uns liegt. Als dann aber die Jury verkündet, dass der Männerchor Götzis einen Sonderpreis für hervorragende Bühnenpräsenz erhält, sind wir nicht mehr zu halten und alle sind auf den Bänken. Wir sind uns einig, dieser Sonderpreis bedeutet uns mehr als ein erster Platz. Wir gratulieren uns selber und bedanken uns bei „Unserem Ossi“, der es immer wieder schafft, uns zu unglaublichen Leistungen zu führen.

Nach der Preisverteilung gibt es nur noch eine Order: Um 21.00 Uhr fahren wir wieder in Richtung Heimat und bis dahin rocken wir das Festzelt. Gesagt getan. Einmal mehr beweist der Männerchor Götzis, dass er es versteht, Stimmung zu machen. Ein Jugendchor aus Schweden ist so davon angetan, dass er in unseren Gesang einstimmt und wir zusammen abwechselnd das Festzelt mit unseren Einlagen erfreuen.

Die Heimatfahrt geht übrigens staufrei von statten.

Resümee: Die knochenharte Arbeit hat sich rentiert. Der Männerchor Götzis hat sich einer großen Herausforderung gestellt und hat bestens bestanden. Neue Erfahrungen und Erlebnisse lassen uns zusammenwachsen und wir werden uns gerne wieder neuen Herausforderungen stellen.

Dank gebührt in erster Linie und vor allem unserem Chorleiter Oskar Egle, dem Herz und Seele unseres Chores. Aber auch unserem Obmann Gerd Loacker und unserem Bruno Fleisch, die die ganze Reise so hervorragend organisiert haben, unserem Jenny Günther, der den Reiseproviant organsiert hat, und den sonstigen, oft unscheinbaren Helfern gebührt Dank. Nicht vergessen wollen wir die Sänger unseres Männerchor Götzis. Schließlich danken wir auch unseren Sponsoren, die den nötigen Unterbau ermöglichen.

P.S: In 6 Jahren findet sicher das nächste Harmonie Festival statt und dann möchten wir wieder dabei sein!

 

Hohe Auszeichnung für Oskar Egle

Unserem Chorleiter wurde am 17.3.2017 die höchste Auszeichnung (Walter von der Vogelweide-Medaille) des Chorverband Österreich von Präsident Karl Gerhard Straßl verliehen.

Wir sind stolz und froh, dich als Chorleiter zu haben – schon vor der neuerlichen Auszeichnung und jetzt um so mehr.

Danke für dein großartiges Engagement und herzlichen Glückwunsch, lieber Oskar!

Ordentliche Hauptversammlung 2017

OHV 2017

Ordentliche Hauptversammlung des Männerchor Götzis

„Die Kunst des Schönen in lautern Tönen zu pflegen…“ zu diesem Motto trafen sich die Sänger des Männerchor Götzis am 10.3.2017 im Jonasschlössle zur Ordentlichen Hauptversammlung (OHV). Im Männerchor Götzis gab es einige Neuigkeiten, wie einen Wechsel im Vorstand, neue Rechnungsprüfer wurden gewählt, Ehrungen wurden erstmals im Rahmen der OHV vorgenommen.

Herbert Kresser nach 27 Jahren als Kassier verabschiedet

In seinem letzten Bericht hob Kassier Herbert Kresser das sehr gute Spendenergebnis der beiden Weihnachtskonzerte von knapp 3.900 Euro lobend hervor und dankte im Namen der bedachten Hilfsorganisationen für die große Unterstützung. In Folge legte er nach 27 Jahren das Amt des Kassiers nieder. Minutenlanger Applaus würdigten Herbert Kressers große Verdienste für den Verein in diesen vielen Jahren. Als Nachfolger konnte Markus Hölzl gewonnen werden, der als neuer Sänger gleich auch im Vorstand mit anpackt. Als Unterstützung steht ihm Quido Loacker zur Seite. Sonst bleibt der Vorstand mit Obmann Gerd Loacker, Vizeobmann Karlheinz Kresser, Schriftführer Andreas Klocker und den Beiräten Ulli Rinderer, Uwe Hennig, Bertram Herburger, Kurt Friedrichs und Thomas Ender unverändert. Als Rechnungsprüfer wurden neu Wolfgang Fend und Günter Hartmann gewählt.

Sängerwerbung: 1000 (junge) Männer sollen persönlich gefragt werden

Chorleiter Oskar Egle mahnte ein, dass es auf jeden Sänger ankommt, wenn es um Sängerwerbung geht, damit der Chor sich verjüngen kann. Dabei spiele ganz besonders die persönliche Ansprache eine große Rolle. Alle neuen Sänger in diesem Jahr sind so zum Chor gekommen. Nun geht es noch darum, jüngere Männer für den Chor zu begeistern. Ein einfaches Rechenbeispiel sollte untermauern, dass es möglich sein müsste: wenn jeder Sänger 20 Männer fragt, sind das 1000 Männer die gefragt wurden. Da sollten dann schon 5 neue junge Gesangstalente darunter sein.

Ehrungen für 25 Jahre Chormitgliedschaft

Die Ehrungen für 25 Jahre Chormitgliedschaft und Verleihung der silbernen Nadel des Chorverbands Vorarlberg erhielten Ulli Rinderer und Ernst Kresser. Die Laudatio für Ulli Rinderer hielt Uwe Hennig, jene für Ernst Kresser hielt Bertram Herburger. Oskar Egle steckte den Beiden die silberne Nadel für 25 Jahre Chorgesang an, Obmann Gerd Loacker gratulierte und dankte den Geehrten.

55 Jahre vorbildlicher Probenbesuch

Ein Höhepunkt war die alljährliche Verleihung von Sängergläsern bzw. Zinnbechern für vorbildlichen Probenbesuch. Dabei erhielt Lorenz Hug den 11. Becher für das 55. Jahr vorbildlichen Probenbesuchs. Das heißt, dass Lorenz 55 Jahre 95% – 100% anwesend war bei allen Proben und Ausrückungen des Männerchores!

Fünf Neuaufnahmen in den Chor

In den Chor neu aufgenommen wurden Josef Bacher, Markus Hölzl, Manfred Mayer, Oskar Schwald und Josef Türtscher. Als Vertreter der Gemeinde Götzis hob Christoph Kurzmann die Bedeutung des Chores im Vereinsleben von Götzis hervor und auch die Beständigkeit als aktiver Verein im Kulturleben als Chor und Ballveranstalter.

OHV 2017

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Stimmungsvolle Weihnachtskonzerte

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Unter dem Titel „Gaudete“ veranstaltete der Männerchor Götzis kürzlich zwei stimmungsvolle Weihnachtskonzerte. Volles Haus, stehende Ovationen und berührende Momente, so könnte man die Konzerte kurz zusammenfassen.

Mit dem kraftvollen Ruf „Gaudete“ startete der Männerchor Götzis das Konzert. Julia Scheier zauberte an der Harfe eine besondere Stimmung in die Kirche. Die Sopranistin Cecilia Berglund erhellte den Raum stimmlich sowohl mit dem Chor als auch mit ihrem zarten tragenden Pianissimo im „Mariä Wiegenlied“. Im Solo „Sweet Little Jesus Boy“ brachte Bariton Florian Kresser mit Gospelklängen eine neue Facette zum Konzert. Der Götzner Dreigesang überzeugte sowohl a capella als auch mit dem Lied „Wiehnächta“ im Dialekt. Und zum Höhepunkt am Schluss erklangen die sechzig Männerstimmen gemeinsam mit Florian Kresser im „Cantique de noël“. Ergänzt wurde das Konzert durch Texte, gelesen von Konrad Müller.

Der Erlös der Weihnachtskonzerte geht auch diesmal wieder an Bischof Erwin Kräutler und an das Südafrika-Projekt „Jabulani“ von Rita Kresser.

Fotos vom Konzert:

Gaudete Weihnachtskonzert 2016

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Chorausflug nach Dresden

AdobePhotoshopExpress_30ae727a7b604d77b073df5f749694f8Foto Rudolf König

Ende Mai war es so weit und wir fuhren mit unseren Frauen nach Dresden. Die doch eher große Reisegruppe von über 100 Personen startete in zwei Bussen fast pünktlich um 6:00 in Götzis. Nach einem Zwischenstopp mit Leberkäs und Kümmelbraten erreichten wir am Nachmittag unser erstes Ziel, die Stadt Meissen. Nach einer kleinen Besichtigung des Doms und der Albertburg ging es weiter nach Dresden.

Hier Fotos von Kurt Friedrichs

Am Tag darauf besichtigten wir die Schlossanlage in Pillnitz und genossen den herrlichen Ausblick beim Mittagessen auf der Bastei im Elbsandsteingebirge. Nach dem Essen ging es über die Steinbrücke zum berühmten Aussichtspunkt auf der Bastei und dann den Weg durch die Sandsteine hinunter an die Elbe. Mit der Fähre erreichten wir das andere Ufer und beschlossen dann wetterbedingt den Königstein auszulassen.

Am Samstag stand Dresden im Mittelpunkt. Zuerst eine Stadtbesichtigung zu Fuß durch die barocke Innenstadt mit Frauenkirche, Zwinger, Semperoper, Hofkirche, Schloss und vielem mehr. Am Abend konnte der Männerchor die musikalische Gestaltung der Abendmesse in der katholischen Hofkirche übernehmen. Auf der Empore der Kathedrale direkt vor der Silbermannorgel sangen die Männer vorwiegend für ihre Frauen, die unten der sonst eher spärlich besuchten Messe beiwohnten. Das Abendessen wurde zum echten Erlebnis. Im Sophienkeller gab es Musik eine König August sowie große Biere und Spanferkel frisch vom Grill.

Gruppenbild-4 Foto Kurt Friedrichs

Auf der Rückfahrt am Tag darauf machten wir noch Halt beim Jagdschloss Morizburg. In mitten von künstlich angelegen Seen stand stolz im Sonnenlicht die Burg. Ein idealer Platz für ein Gruppenfoto mit Frauen und natürlich wurden die Räume akkustisch mit Gesang getestet. Viele wunderbare Eindrücke später sind alle wieder trotz Unwetter in Süddeutschland gut zu Hause angekommen.

Fotos von Thomas Ender