Archiv der Kategorie: Berichte

Ehrungsabend 2017

Am 17.11.2017 fand der diesjährige Ehrungsabend des Männerchor Götzis in der Villa Falkenhorst in Thürungen statt. Dieser Ort wurde aus mehreren Gründen gewählt: Das neue Ehrenmitglied Dr. Wilfried (Wipf) Müller ist in Thüringen aufgewachsen und mit Thomas Bitsche ist der Obmann des Vereins der Villa Falkenhorst auch Mitglied im Männerchor.

In einem feierlichen Festakt wurde Wilfried Müller die Ehrenmitgliedschaft im Männerchor nach 40 jähriger Mitgliedschaft durch Obmann Gerd Loacker verliehen. Gleichzeitig wurde ihm vom Chorverband Vorarlberg das goldene Verbandsabzeichen für 40 Jahre Mitgliedschaft im Chorverband überreicht. Oskar Egle erhielt für seine 30 Jahre als Chorleiter des Männerchor Götzis vom Vorstand eine eigens angefertigte Ehrenstimmgabel überreicht. Die Laudatoren waren Uwe Hennig und Bruno Fleisch.

Als besondere Überraschung wurde auch der Chor geehrt. Für besondere Verdienste um das Chorwesen in Vorarlberg erhielt der Männerchor Götzis die Rudolf von Ems Verdienstmedaille des Chorverband Vorarlberg überreicht. Es ist dies das höchste Ehrenzeichen, das der Chorverband zu vergeben hat. In seiner Ansprache betonte Obmann Axel Girardelli die vielen Aktivitäten über mehrere Jahrzehnte hinweg, die weit über das eigene Chorgeschehen hinaus gingen. Große Gemeinschaftsproduktionen, die Gründung eines Knabenchors und später das Engagement für den Jugendprojektchor am Kumma, die großen Chorreisen nach Südafrika und Südamerika sowie die vielen Internationalen und nationalen sehr erfolgreichen Beteiligungen an Wertungssingen.

Ehrungsabend 2017

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Harmonie Festival 2017

Harmonie Festival 2017 oder Lindenholzhausen 2.0

Am 24.05.2017 macht sich der Männerchor Götzis erneut – wie schon vor 6 Jahren – zum 7. Harmonie Festival 2017 in Lindenholzhausen/Limburg in Deutschland auf. Schon die Anreise ist abenteuerlich, da durch total überfüllte Autobahnen, die Anreise 3 Stunden länger dauert als geplant. Zum Glück hat Sangesbruder Günther Jenny, in schon fast gewohnter Manier, für das leibliche Wohl gesorgt und besten Braten und Leberkäse organisiert. Dies wird ihm den Titel Tafelmeister des Männerchor Götzis einbringen. Günther, du bist so manch eines Sängers Rettung gewesen. Vielen Dank!

Nachdem wir erst um 22.00 Uhr in unserer Unterkunft in Diez angekommen sind, ist rasche Nachtruhe Pflicht, da am nächsten Morgen bereits um 08.15 Uhr die erste Probe angesagt ist. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass der eine oder andere doch nicht so rasch Bettruhe gefunden hat.

Am nächsten Morgen findet pünktlich das Einsingen und der letzte Schliff statt, bevor wir uns in Richtung Festival-Gelände aufmachen. Bereits um halbzwölf müssen wir unseren ersten Wettbewerb in der Kategorie Volkslied bestreiten. Mit viel Einsatz, hoch konzentriert, und mit wirklich großartigen tänzerischen Leistungen, gepaart mit viel Geschick bei der Gläserharfe präsentieren wir unser Programm und beweisen unser Können unter vielen, hochkarätigen Chören. Zufrieden mit unserer Leistung werden wir von unserem Chorleiter Oskar Egle noch zusätzlich und bestätigend geadelt: „Ich bin wirklich sehr zufrieden mit euch!“ Die Juroren haben es nicht leicht mit uns, da wir sie mit mittelalterlichem Gesang, vorarlberger und afrikanischem Dialekt (akzentfrei!) über Maß gefordert haben.

Den Rest des Tages verbringen wir auf dem Festgelände mit den Darbietungen der anderen Teilnehmer. Und hier gibt es viel zu sehen, zu hören und zu bestaunen. Der Abend steht zur freien Verfügung und natürlich ist der disziplinierte Männerchor zeitig im Bett, um für das Kommende fit zu bleiben. Alle anderslautenden Aussagen sind böswillige Gerüchte und gehören ins Land der Sagen.

Der Freitag beginnt, nach einem stärkenden Frühstück, wieder mit einer Probe. Dass der eine oder andere Bass etwas tiefer singen kann, liegt an der frühzeitigen Bettruhe. Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Kultur. Zuerst besichtigen wir das Kloster und Weingut Eberbach in Eltville im Rheingau. Köstliche Weinproben verführen uns zu unzähligen Gesangseinlagen in dem geschichtsträchtigen Kloster, in welchem vor einigen Jahren der Film „Im Namen der Rose“ gedreht worden ist. Später fahren wir nach Limburg, um an einer Domführung teilzunehmen. Dort lernen wir von einer sehr ambitionierten Ordensschwester, die uns durch den Dom führt, spannende Einzelheiten und das göttliche Wirken im Unscheinbaren. Natürlich reißt uns das zu gesanglichen Lobpreisungen hin. Der Abend klingt in der Villa Konthor in Limburg bei Whisky, Buffet und irischer Folkmusik aus choreigenen Kehlen aus. Über die Dauer wird Stillschweigen bewahrt.

Der Männerchor Götzis kann keinen Tag ohne Probe beginnen, welche natürlich auch am frühen Samstagmorgen nicht ausgelassen wird. Der Samstag ist Festivaltag. Chöre bei freiem Singen oder im Wettbewerb, Tanz- und Folkloregruppen sind zu hören und zu sehen. Es ist, als träfe sich die ganze Welt in Lindenholzhausen, denn 6100 Sängerinnen und Sänger aus 37 Nationen geben sich ein musikalisches Stelldichein. Höhepunkt für den Männerchor ist ein spontanes „Konzert“ im Verpflegungszelt, das einen wirklich tollen Jugendchor animiert, abwechselnd mit uns das Zelt zu rocken. Übrigens, Oskar hat dafür den Sonderpreis „Bester Zeltchor“ ausgelobt. Nach der abendlichen Rückkehr in unsere Unterkunft stärken wir uns in diversen Gastlokalen in Diez, um Kraft für den kommenden Tag zu haben.

Natürlich beginnt der Sonntag nach dem Frühstück wieder mit einer Probe. Es ist die Letzte vor unserer nächsten Herausforderung, dem Wettbewerb „Großer Männerchor“. Kurz vor Mittag sind wir an der Reihe und präsentieren unsere 5 Stücke: D’Zit ischt do, Túrót eszik a cigány, Die Minnesänger, Lullabye, The Darktown Strutter’s Ball. Der Applaus des Publikums bestätigt uns, was wir selber spüren: Das war eine sehr gute Leistung und so gehen wir zufrieden ins Festzelt, um die aufgrund der gnadenlosen Hitze und der soeben erbrachten Leistung total ausgetrockneten Kehlen zu versorgen. Natürlich gehören dazu auch Gesangseinlagen. Zum einen sind wir ja Sänger, zum anderen vergeht die Zeit bis zur Wertungsbekanntgabe schneller, die erst irgendwann am späten Nachmittag stattfindet.

Endlich ist es soweit, die Juroren finden sich zur Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses ein. Die Freude ist riesig, als verkündet wird, dass der Männerchor Götzis in der Kategorie „Großer Männerchor“ den hervorragenden 2. Platz erreicht hat. Wir lassen damit 6 international erfolgreiche, hervorragende Männerchöre hinter uns und gratulieren dem Finnischen Männerchor, der punktemäßig nur knapp vor uns liegt. Als dann aber die Jury verkündet, dass der Männerchor Götzis einen Sonderpreis für hervorragende Bühnenpräsenz erhält, sind wir nicht mehr zu halten und alle sind auf den Bänken. Wir sind uns einig, dieser Sonderpreis bedeutet uns mehr als ein erster Platz. Wir gratulieren uns selber und bedanken uns bei „Unserem Ossi“, der es immer wieder schafft, uns zu unglaublichen Leistungen zu führen.

Nach der Preisverteilung gibt es nur noch eine Order: Um 21.00 Uhr fahren wir wieder in Richtung Heimat und bis dahin rocken wir das Festzelt. Gesagt getan. Einmal mehr beweist der Männerchor Götzis, dass er es versteht, Stimmung zu machen. Ein Jugendchor aus Schweden ist so davon angetan, dass er in unseren Gesang einstimmt und wir zusammen abwechselnd das Festzelt mit unseren Einlagen erfreuen.

Die Heimatfahrt geht übrigens staufrei von statten.

Resümee: Die knochenharte Arbeit hat sich rentiert. Der Männerchor Götzis hat sich einer großen Herausforderung gestellt und hat bestens bestanden. Neue Erfahrungen und Erlebnisse lassen uns zusammenwachsen und wir werden uns gerne wieder neuen Herausforderungen stellen.

Dank gebührt in erster Linie und vor allem unserem Chorleiter Oskar Egle, dem Herz und Seele unseres Chores. Aber auch unserem Obmann Gerd Loacker und unserem Bruno Fleisch, die die ganze Reise so hervorragend organisiert haben, unserem Jenny Günther, der den Reiseproviant organsiert hat, und den sonstigen, oft unscheinbaren Helfern gebührt Dank. Nicht vergessen wollen wir die Sänger unseres Männerchor Götzis. Schließlich danken wir auch unseren Sponsoren, die den nötigen Unterbau ermöglichen.

P.S: In 6 Jahren findet sicher das nächste Harmonie Festival statt und dann möchten wir wieder dabei sein!

 

Hohe Auszeichnung für Oskar Egle

Unserem Chorleiter wurde am 17.3.2017 die höchste Auszeichnung (Walter von der Vogelweide-Medaille) des Chorverband Österreich von Präsident Karl Gerhard Straßl verliehen.

Wir sind stolz und froh, dich als Chorleiter zu haben – schon vor der neuerlichen Auszeichnung und jetzt um so mehr.

Danke für dein großartiges Engagement und herzlichen Glückwunsch, lieber Oskar!

Ordentliche Hauptversammlung 2017

OHV 2017

Ordentliche Hauptversammlung des Männerchor Götzis

„Die Kunst des Schönen in lautern Tönen zu pflegen…“ zu diesem Motto trafen sich die Sänger des Männerchor Götzis am 10.3.2017 im Jonasschlössle zur Ordentlichen Hauptversammlung (OHV). Im Männerchor Götzis gab es einige Neuigkeiten, wie einen Wechsel im Vorstand, neue Rechnungsprüfer wurden gewählt, Ehrungen wurden erstmals im Rahmen der OHV vorgenommen.

Herbert Kresser nach 27 Jahren als Kassier verabschiedet

In seinem letzten Bericht hob Kassier Herbert Kresser das sehr gute Spendenergebnis der beiden Weihnachtskonzerte von knapp 3.900 Euro lobend hervor und dankte im Namen der bedachten Hilfsorganisationen für die große Unterstützung. In Folge legte er nach 27 Jahren das Amt des Kassiers nieder. Minutenlanger Applaus würdigten Herbert Kressers große Verdienste für den Verein in diesen vielen Jahren. Als Nachfolger konnte Markus Hölzl gewonnen werden, der als neuer Sänger gleich auch im Vorstand mit anpackt. Als Unterstützung steht ihm Quido Loacker zur Seite. Sonst bleibt der Vorstand mit Obmann Gerd Loacker, Vizeobmann Karlheinz Kresser, Schriftführer Andreas Klocker und den Beiräten Ulli Rinderer, Uwe Hennig, Bertram Herburger, Kurt Friedrichs und Thomas Ender unverändert. Als Rechnungsprüfer wurden neu Wolfgang Fend und Günter Hartmann gewählt.

Sängerwerbung: 1000 (junge) Männer sollen persönlich gefragt werden

Chorleiter Oskar Egle mahnte ein, dass es auf jeden Sänger ankommt, wenn es um Sängerwerbung geht, damit der Chor sich verjüngen kann. Dabei spiele ganz besonders die persönliche Ansprache eine große Rolle. Alle neuen Sänger in diesem Jahr sind so zum Chor gekommen. Nun geht es noch darum, jüngere Männer für den Chor zu begeistern. Ein einfaches Rechenbeispiel sollte untermauern, dass es möglich sein müsste: wenn jeder Sänger 20 Männer fragt, sind das 1000 Männer die gefragt wurden. Da sollten dann schon 5 neue junge Gesangstalente darunter sein.

Ehrungen für 25 Jahre Chormitgliedschaft

Die Ehrungen für 25 Jahre Chormitgliedschaft und Verleihung der silbernen Nadel des Chorverbands Vorarlberg erhielten Ulli Rinderer und Ernst Kresser. Die Laudatio für Ulli Rinderer hielt Uwe Hennig, jene für Ernst Kresser hielt Bertram Herburger. Oskar Egle steckte den Beiden die silberne Nadel für 25 Jahre Chorgesang an, Obmann Gerd Loacker gratulierte und dankte den Geehrten.

55 Jahre vorbildlicher Probenbesuch

Ein Höhepunkt war die alljährliche Verleihung von Sängergläsern bzw. Zinnbechern für vorbildlichen Probenbesuch. Dabei erhielt Lorenz Hug den 11. Becher für das 55. Jahr vorbildlichen Probenbesuchs. Das heißt, dass Lorenz 55 Jahre 95% – 100% anwesend war bei allen Proben und Ausrückungen des Männerchores!

Fünf Neuaufnahmen in den Chor

In den Chor neu aufgenommen wurden Josef Bacher, Markus Hölzl, Manfred Mayer, Oskar Schwald und Josef Türtscher. Als Vertreter der Gemeinde Götzis hob Christoph Kurzmann die Bedeutung des Chores im Vereinsleben von Götzis hervor und auch die Beständigkeit als aktiver Verein im Kulturleben als Chor und Ballveranstalter.

OHV 2017

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Stimmungsvolle Weihnachtskonzerte

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Unter dem Titel „Gaudete“ veranstaltete der Männerchor Götzis kürzlich zwei stimmungsvolle Weihnachtskonzerte. Volles Haus, stehende Ovationen und berührende Momente, so könnte man die Konzerte kurz zusammenfassen.

Mit dem kraftvollen Ruf „Gaudete“ startete der Männerchor Götzis das Konzert. Julia Scheier zauberte an der Harfe eine besondere Stimmung in die Kirche. Die Sopranistin Cecilia Berglund erhellte den Raum stimmlich sowohl mit dem Chor als auch mit ihrem zarten tragenden Pianissimo im „Mariä Wiegenlied“. Im Solo „Sweet Little Jesus Boy“ brachte Bariton Florian Kresser mit Gospelklängen eine neue Facette zum Konzert. Der Götzner Dreigesang überzeugte sowohl a capella als auch mit dem Lied „Wiehnächta“ im Dialekt. Und zum Höhepunkt am Schluss erklangen die sechzig Männerstimmen gemeinsam mit Florian Kresser im „Cantique de noël“. Ergänzt wurde das Konzert durch Texte, gelesen von Konrad Müller.

Der Erlös der Weihnachtskonzerte geht auch diesmal wieder an Bischof Erwin Kräutler und an das Südafrika-Projekt „Jabulani“ von Rita Kresser.

Fotos vom Konzert:

Gaudete Weihnachtskonzert 2016

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Chorausflug nach Dresden

AdobePhotoshopExpress_30ae727a7b604d77b073df5f749694f8Foto Rudolf König

Ende Mai war es so weit und wir fuhren mit unseren Frauen nach Dresden. Die doch eher große Reisegruppe von über 100 Personen startete in zwei Bussen fast pünktlich um 6:00 in Götzis. Nach einem Zwischenstopp mit Leberkäs und Kümmelbraten erreichten wir am Nachmittag unser erstes Ziel, die Stadt Meissen. Nach einer kleinen Besichtigung des Doms und der Albertburg ging es weiter nach Dresden.

Hier Fotos von Kurt Friedrichs

Am Tag darauf besichtigten wir die Schlossanlage in Pillnitz und genossen den herrlichen Ausblick beim Mittagessen auf der Bastei im Elbsandsteingebirge. Nach dem Essen ging es über die Steinbrücke zum berühmten Aussichtspunkt auf der Bastei und dann den Weg durch die Sandsteine hinunter an die Elbe. Mit der Fähre erreichten wir das andere Ufer und beschlossen dann wetterbedingt den Königstein auszulassen.

Am Samstag stand Dresden im Mittelpunkt. Zuerst eine Stadtbesichtigung zu Fuß durch die barocke Innenstadt mit Frauenkirche, Zwinger, Semperoper, Hofkirche, Schloss und vielem mehr. Am Abend konnte der Männerchor die musikalische Gestaltung der Abendmesse in der katholischen Hofkirche übernehmen. Auf der Empore der Kathedrale direkt vor der Silbermannorgel sangen die Männer vorwiegend für ihre Frauen, die unten der sonst eher spärlich besuchten Messe beiwohnten. Das Abendessen wurde zum echten Erlebnis. Im Sophienkeller gab es Musik eine König August sowie große Biere und Spanferkel frisch vom Grill.

Gruppenbild-4 Foto Kurt Friedrichs

Auf der Rückfahrt am Tag darauf machten wir noch Halt beim Jagdschloss Morizburg. In mitten von künstlich angelegen Seen stand stolz im Sonnenlicht die Burg. Ein idealer Platz für ein Gruppenfoto mit Frauen und natürlich wurden die Räume akkustisch mit Gesang getestet. Viele wunderbare Eindrücke später sind alle wieder trotz Unwetter in Süddeutschland gut zu Hause angekommen.

Fotos von Thomas Ender

Ordentliche Jahreshauptversammlung 2016

Am 4. März fand die ordentliche Jahreshauptversammlung des Männerchor Götzis im Rittersaal des Jonasschlössle in Götzis statt. Obmann Gerd Loacker blickte auf ein weiteres erfolgreiches Chorjahr zurück. Als Gast war auch BM Christian Loacker gekommen, der im späteren Verlauf die Wahl des Obmannes durchführte. Highlights im Chorjahr waren die Eigenproduktion des Singspiels Sängerherzen im Juni 2015 sowie der Männerchorball im Jänner. Großen Dank galt auch Chorleiter Oskar Egle für sein unermüdliches Bemühen, die 60 Männer bestmöglich zum Klingen zu bringen. Nach den verschiedenen Berichten gab es einen Ausblick auf das kommende Jahr und die Auszeichnungen für hervorragenden Probenbesuch, die wieder zahlreiche Sänger erhielten. Im Anschluss wurden die neuen Sänger begrüßt: Bruno Gasser, Rudolf König, Wolfgang Fend und Markus Hölzl sind neu im Chor.

Sängerherzen im Odeion in Salzburg

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Auf Einladung des Chorverbandes Salzburg zeigte der Männerchor Götzis am 13.2.2016 im Odeion Kulturforum Salzburg ein letztes Mal das Singspiel „Sängerherzen“.

Unter dem Titel „Sweet Valentine“ wurde im ausverkauften Saal ein großes Gemeinschaftskonzert geboten. Den Anfang machte das Vocalensemble „Frauenzimmer“ unter der Leitung von Stefan Reitbauer mit einigen Chorstücken rund um die Liebe.

Im zweiten Teil führte der Männerchor Götzis unter der Leitung von Oskar Egle sehr erfolgreich das Singspiel „Sängerherzen“ ein letztes Mal auf. Mit dabei waren neben Regisseur Christian Urban auch Magdalena Urban und Marlies Kupnik als schauspielerische Unterstützung sowie Monika Kresser, die als Maria auch solistisch zum Einsatz kam. In der Band mit Bernhard Oss (Akkordeon), Martin Franz (Saxophon und Querflöte) und Markus Lässer (Drums und Percussion) spielte diesmal auch der Komponist des Stücks, Martin Völlinger höchst persönlich mit am E-Bass. Die Männer gaben wie gewohnt ihr Bestes und schafften es, das Publikum mitzureißen. Mit Schwung und Humor begeisterten die Männer gesanglich wie auch schauspielerisch.

Eindrücke der Konzertfahrt gibt es hier:

Witz Buin und Schmetterhorn

Unter dem Titel Witz Buin und Schmetterhorn lud der Männerchor Götzis am 30.1. zum großen Männerchorball auf der Kulturbühne AMBACH Götzis. Alle zwei Jahre tüftelt das Ballkommitee des Chores am Ball-Programm mit Qualität, das für viele ein Grund ist, keinen Ball des Männerchores auszulassen. Neben den verschiedenen hochkarätigen Darbietungen sind es vor allem die Liebe zum Detail, die Texte dazwischen, so wie die Spezialeffekte und das Bühnenbild, die auch diesen Ball wieder zum Erlebnis für alle werden ließ.

Der Vorhang öffnet sich und ein beeindruckendes Bergpanorama mit Gondelbahn und Almhütte zeigt sich den Besuchern. Mit einem Schuss des Wilderers (Hugo Ender) endete jäh der stimmungsvolle Gesang des Chores zu Beginn und auch das Leben der Gams (Wolfgang Fend). Andreas Klocker begrüßte als Hüttenwirt die ersten Gäste und führte im Älpler-Dütsch witzig und pointiert durchs Programm. Die Gäste, die mit der ersten Gondel ankamen, waren die Bergmusikanten Heribert Amann, Wolfgang Kremmel und Ernst Kresser, die sich gleich vor der Hütte nieder ließen und musizierten. Zwischendurch sah man eine flüchtende Wildsau (Simon Ender) im Schweinsgalopp davonjagen vor einem eher erfolglosen Wilderer. Nach einer weiteren musikalischen Einlage brachte die nächste Gondel den schrulligen Bergdoktor, Dr Watzmann (Thomas Ender) zur Bergstation, der über seine Berg-Patienten erzählte. Im Anschluss gaben die Almjodler (Musikschulchor Walsertal) ihr Jodel-Talent zum Besten. Und wieder Störung durch den Wilderer, diesmal selbst gejagt vom Wildschwein. Von einem besonderen Hausmittel sang Manfred Maier im Lied Eigenurin und brachte vielleicht den einen oder anderen auf den Geschmack… Wie die Kommunikation in den Alpen funktionierte zeigten Zenzi (Charly Kresser) und ihr jodelnder Verehrer Sepp (Simon Ender) in einem Jodel-Sketch. Mit den Animateuren, dem Trio Möslalm, Spitz Buin & Gailberg kam Stimmung auf am Berg. In zivil bekannt als Götzner Dreigesang (Oskar Egle, Bruno Fleisch und Wilfried Müller) begeisterten sie das Publikum mit ihrer Version von „i da Berg bin i gern“. Eine Seilschaft mit ihrem tiroler Bergführer (VierMA – Simon Ender, Andy Huber, Bertram Herburger und Charly Kresser) besangen den (Alb)Traum vom „echten“ Urlaub ohne Tourinepp. Der Jugendfreund (Günter Amann) und Hüttenwirt Andy Klocker sinnierten über den richtigen Gebrauch der blauen Pille für den Mann. Bevor am Schluss Gerda (Gerd Loacker) mit dem Gesamtchor das Kleine Edelweiß besang. Als Zugabe und gleichzeitig Vorschau gab der Chor dann noch das Stück „Sängerherzen“ aus dem gleichnamigen Singspiel zu Besten. Nächste Möglichkeit für Chorinteressierte: Fr. 12.2.2016 um 20 Uhr Singspiel „Sängerherzen“ AMBACH Götzis.

Ohne engagierte und tatkräftige Vorbereitung wäre ein solcher Ball nicht möglich. Wir danken im Namen des Chores und der begeisterten Besucher:
  • Hugo Ender für das professionelle Bühnenbild
  • dem Ballkommitee Andreas Klocker, Charly Kresser, Simon Ender, Uwe Henning und Thomas Ender für die enorme Kreativität, für ihre Liebe zum Detail und ihren unermüdlichen Einsatz.
  • Gerd Loacker für die Organisation der Sponsoren für das Schätzspiel
  • Den Sponsoren für ihre wertvolle Unterstützung:
  • Den Chorfrauen für die wie immer stimmige Dekoration zum Ball
  • Herbert Kresser für die Organisation und Durchführung des Kartenverkaufs
  • Dem Techniker-Team der Kulturbühne AMBACH für ihre professionelle und unkomplizierte Unterstützung in wirklich allen Belangen in und um die Bühne
  • Dem Gastro-Team für die kulinarisch angepasste Menükarte und den reibungslosen Ablauf
  • Den Losverkäuferinnen
  • Den jungen Bardamen an unserer Sektbar
  • Der Ballmusik Starbirds, www.starbirds.at

Beitrag auf VOL.at von unserer Gemeindereporterin Veronika Hotz:
http://www.vol.at/goetzis/maennerchor-ball-mit-viel-witz-humor-und-gesang/4608925

Wir trauern um Stefan Hartmann

Am 12. Jänner verstarb unser Ehrenmitglied Stefan Hartmann. Wir begleiten  unseren Kameraden bei seinem letzten Gang am Di, 19.1.2016 um 14:30 in der Alten Kirche in Götzis. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Monika und der Familie.

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