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Männerchor Götzis mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen

14 Tage nach dem Erfolg beim Harmonie Festival Lindenholzhausen hat sich der Männerchor Götzis am 10.06.2017 im Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch zusammen mit 30 weiteren Vorarlberger Chören und einem Chor aus Liechtenstein beim Wertungssingen 2017 des Chorverband Vorarlberg der Beurteilung einer international hochkarätig besetzten Fachjury gestellt.

In der Leistungsstufe C – schwere Chorliteratur mit Pflichtlied konnte der Männerchor Götzis mit den drei Stücken „Túrót eszik a cigány“ von Zoltán Kodály (= Pflichtlied), „Schäfer und Edelmann“,  einem Volkslied aus Thüringen, und „The Darktown Strutters Ball“ von Shelton Brooks in einem Satz von Edward Waesche das höchste Prädikat „mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen“ ersingen.

Die Fachjury hat sich im Anschluss an den Wettbewerb nicht damit begnügt, eine Bewertung abzugeben, sondern hat jedem Chor in einem individuellen Gespräch die Möglichkeit gegeben, neben den Stärken und möglicherweise kleineren Schwächen die verborgenen Potentiale zu analysieren.  Für diese wichtigen Inputs für die zukünftige Chorarbeit gebührt großer Dank.

Die Matinee am darauffolgenden Sonntag um 11 Uhr, die der Männerchor Götzis in einer Auswahl vom Preisträgern aus insgesamt 14 Chören, die eine Auszeichnung erhalten hatten, mitgestalten durfte, war ein würdiger und stimmungsvoller Abschluss und eine schöne Demonstration des Leistungsvermögens der Vorarlberger Chorszene.

Zeiten der Standortbestimmung und des Erfolges sind vor allem Zeiten des Dankes. Der gebührt besonders unserem Chorleiter Oskar Egle. Er wird nicht müde, mit stetem Tropfen den Stein zu höhlen. Unsere letzten Ergebnisse bestätigen ihn. Der Dank gilt auch dem Vorstand des Männerchors, allen voran Obmann Gerd Loacker.
Die Organisatoren des Wertungssingen und die vielen helfenden Hände, vor allem der Gesangverein Frohsinn Nofels, der die Bewirtung und Verpflegung übernommen hat, verdienen großes Lob.

Junge und Junggebliebene sangen gemeinsam vor begeistertem Publikum

Der engagierte Männerchor Götzis und der neue, bestens aufgestellte
Projektjugendchor am Kumma entzündeten ein vokales Feuerwerk mit dem Titel
„Vokal Total“.

„Chor-Guru“, wie Oskar Egle in der Chorszene liebevoll und wertschätzend genannt wird, Chorleiter des Männerchor Götzis, war die treibende Kraft  für dieses interessante, abwechslungsreiche und auch optisch ansprechende Gemeinschaftskonzert. Vorausgegangen war die Idee, Jugendlichen aus der Kummenberg-Region die Möglichkeit zu bieten, gemeinsam der Chormusik nachzuspüren.

Federführend bei der Gründung dieses Projektchores waren Gerd Loacker und Roland Repnik, die viel Zeit und Engagement in „Ihr Kind“ investierten. So nützten 40 Mädchen und 10 Burschen im Alter zwischen 14 und 26 Jahren diese Chance und erarbeitetet mit ihrem erfahrenen Chorleiter Paul Burtscher Lehrer an der Mittelschule Götzis, Chorleiter und Profi im Umgang mit Kindern und Jugendlichen – an zwei Probenwochenenden, Songs aus den unterschiedlichsten Stilrichtung-en.

Mit erheblicher Vorfreude und der nötigen Spannung  erwarteten die jungen Sängerinnen und Sänger das Debut mit dem Männerchor Götzis auf der großen Bühne AMBACH.

Am Samstag, den 13. Mai um 20.00 Uhr war es dann soweit. Der Männerchor Götzis und der Projektjugenchor am Kumma entzündeten im ausverkauften Saal der Kulturbühne AMBACH, ein spezielles, vokales Feuerwerk.

Gemäß dem Vereinsmotto „Die Kunst des Schönen“ zu pflegen, eröffnete der Männerchor den Konzertabend. Nach der Begrüßung folgten „Die Nacht“ von Franz Schubert und „I Will Praise Thee, O Lord“ von Knut Nystedt. Vor dem gemeinsamen Lied „Liedle, Liedle“  sang der Jugendchor das Lied „Kom!“ von Monica Aslund.

Nun war der Jugendchor durchgehend an der Reihe, den ersten Teil des Abends zu gestalten. Gleich zu Beginn wurden die Zuhörer ermuntert, beim Lied „Rumpedibung“ und „Bim Bam“ mitzusingen, was sofort für eine gute und besondere Stimmung sorgte. Es folgten „Funky Japanese“ von Klaus Gramß, „Down in the river to pray“ ein Spiritual nach dem Satz von Moritz Guttmann, „Vela! Hoya Ho!“ ein traditionelles Lied aus Südafrika, „Das Rendezvous“ und „Der Platzregen“ von Oliver Gies und als lautstark geforderte Zugabe „Roads“ von Steve Dobrogosz.

Ob mit rhythmischer Präzession oder auf den Spuren von Nippon, ob im afrikanischen Dialekt oder in den Fußstapfen von Maybebop, der Projektjugendchor überzeugte mit vierstimmigem Gesang und mitreißender Begeisterung,  mit choreograph-ischem Charme und solistischen Einlagen. Wenn man weiß, dass diese ausgezeichnete Leistung, an „nur“ zwei Wochenenden erarbeitet worden ist, verdient diese Tatsache besondere Anerkennung und Achtung.  Möglich gemacht hat dies, die einfühl-same und routinierte Chorarbeit von Paul Burtscher. Sichtlich begeistert vom Auftritt und den Gesangsleistungen des Jugend-chores gingen die Besucher in die Pause.

Nach der Pause war der Männerchor Götzis an der Reihe, das Publikum zu begeistern. Der Chor präsentierte gleichsam die Uraufführung des gesamten Wettbewerbsprogramms für Lindenholzhausen. Vom 25. bis 28. Mai wird der Männerchor Götzis am Harmonie Festival 2017 teilnehmen. Dieses besondere Chorfestival, an dem rund 220 Chöre und Folkloretanz- und Musikgruppen, mit circa 6100 Sängern, und Musikern aus weltweit 37 Nationen und Kulturen teilnehmen, findet alle 6 Jahre in Limburg/Lindenholzhausen statt. Der Männerchor Götzis wird sich dabei in 2 Wettbewerben mit anderen Chören messen.

Also, frisch ans Werk! Mit viel Spaß und Einsatz und zusätzlich, durch den Auftritt der jungen Sängerinnen und Sänger motiviert, sangen die Männer „D‘Zit ischt do“ von Josef Reinhard und Casimir Meister nach einem Satz von Oliver Gies, „Die Minnesänger“ von Robert Schumann, „Lullabye“ von Billy Joel, „Túrót eszik a cigány“ von Zoltan Kódaly, „The Darktown Strutters Ball“ von Shelton Brooks, „Schäfer und Edelmann“ eine Thüringer Volksweise arrangiert von Edward Waesche, „Schlofliedle“ von Franz Bertolini nach dem Satz von Chorleiter Oskar Egle und „Bawo Thixo Somandla“ von Mxolisi Matyila nach einem Satz von Moritz Guttmann.

Bei den Darbietungen überraschten die Sänger mit sprachlicher Gewandtheit, akzentfreiem Ungarisch und afrikanischem Dialekt, schafften den Spagat vom Mittelalter zu Billy Joel und U2 und waren nicht zu halten, wenn es um choreographische Einlagen ging. Diese Leistungen verdanken die Männer der intensiven Vorbereitung und routinierten und unermüdlichen Probenarbeit des musikalischen Leiters des Männerchors Götzis, Oskar Egle.

Als gemeinsame Zugabe zelebrierten der Projektjugendchor und der Männerchor stimmungsvoll und mit viel Hingabe das Lied „MLK“ von U2.

Der nicht enden wollende Applaus der Zuhörer belohnte die Sängerinnen und Sänger für ihre Leistung und den kurzweiligen Abend und zeigte, wie sehr die Zuhörer von den Darbietungen und der Qualität des Gesanges dieses vokalen Feuerwerkes begeistert waren.

Es zeigt sich schon jetzt, dass die Gründung dieses Projektchores ein voller Erfolg ist und somit der richtige Weg zur Förderung junger Sängerinnen und Sänger eingeschlagen wurde. Und so steht dem Projektjugendchor, der Chorreise zum Festival der jungen Chöre vom 25. -28. Mai nach Melk, nichts mehr im Wege. Wir wünschen den jungen Sängerinnen und Sängern, viel gemeinsamen  Spaß, motivierenden Erfolg und ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis.

Macht weiter so! Es macht Spaß, euch zuzusehen und zuzuhören!

Ohne vielseitige Hilfe wären jedoch die Gründung und dieser Erfolg des Projektjugendchores am Kumma, gar nicht möglich gewesen. Deshalb möchten wir uns recht herzlich bei allen Trägern des Projektjugendchores für die Unterstützung und den besonderen Weitblick in Sachen Jugendförderung bedanken.                                                                                                               

Dank gilt: Chor Joy Hohenems, Gesangverein Harmonie Götzis, Kirchenchor Klaus, Männerchor Frohsinn Koblach, Männerchor Götzis, Männerchor Klaus, Vocale Neuburg Koblach.

Bruno Fleisch, Mai 2017

Flotter Dreier zum Jahresbeginn

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Zu Jahresbeginn gleich drei Events mit der Möglichkeit, die Sänger des Männerchor Götzis in Aktion zu erleben. Sichern Sie sich Karten für den legendären Männerchor-Ball am 30. Jänner oder für die Wiederaufnahme des Singspiels „Sängerherzen“ am 12. Februar. Und ein kulturelles Highlight im Frühjahr ist sicherlich das große Carmina Burana Projekt des Musikvereins Nofels bei dem der Männerchor unter den 300 Mitwirkenden ist.

 

Tipp: Drakensberg Boys Choir

DBC_A7Ein besonderer Konzerttipp:

Johann van der Sandt aus Südafrika kommt mit dem Drakensberg Boys Choir nach Götzis:

  • Sonntag 7. September 2014 um 18:00 Uhr
  • Kulturbühne AMBACH, Götzis
  • Kartenpreise:
    Kategorie 1: 17,-
    Kategorie 2: 13,-
    Kategorie 3: 15,-
    ermäßigt: 8,-
  • Kartenvorverkauf: v-ticket.at, bei allen Sängern, an der Abendkassa
  • Website des Chors: http://www.dbchoir.co.za/

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Vom Rhein zum Rio de la Plata

Noch sind wir am sortieren und ordnen der tausenden Fotos und Eindrücke unserer Südamerikareise. Der Jetlag ist überwunden und der Alltag normalisiert sich langsam.

Hier die ersten Eindrücke:
Ein ausführlicher Bericht folgt…

Männerchor geht auf Reisen

Von 11.4. bis 22.4. befindet sich der Männerchor Götzis auf Konzertreise in Brasilien / Argentinien. Einen ausführlichen Reisebericht folgt dann später…

Die wichtigsten Stationen:

  • Rio de Janeiro: La cucaracha an der Copacabana
  • Iguacu: Staunen bei den Wasserfällen
  • Salta / Argentinien: Chorkonzert
  • Cafayate: im Land der großen Kakteen
  • Buenos Aires: Chorkonzert
  • Buenos Aires: Messgestaltung Ostergottesdienst

Das war eine rauschende Ballnacht!

„Ciao Bella“ hieß es am vergangenen Samstag beim Ball des Männerchor Götzis auf der Kulturbühne AMBACH. Im voll besetzten Saal wurde gesungen, getanzt und gefeiert bis in den frühen Morgen.

Das Ball-Team lud die Gäste ein auf eine Reise zum Campingplatz Gigolo in Jesolo. Im ausverkauften Saal tummelten sich Pizzabäcker, Eisverkäufer, Mafiosi und Synchronschwimmer. Mit einem Mundart-Campinglied wurde das Publikum in den Abend eingestimmt. Kleine Szenen aus dem typischen Campingleben sorgten dazwischen für Aufmunterung. Ein Ausflug nach Venedig, die Mückenplage, das Duo Kremmel/ Rüdisser mit dem Lied „Oben ohne”, das Mädchentrio Magdalena Gächter, Emilia Mathis und Verena Ender und der Frauenschwarm „Carlo Enzo” mit dem Lied „Florentinische Nächte” sorgten für tosenden Applaus. Die Chorfrauen stellten ihre Sicht der Männer dar. Auch der Dreigesang mit Oskar, Bruno und Wilfried verbreitete Urlaubsstimmung bevor der gesamte Männerchor die Bühne betrat und die Ballgäste zum Toben brachte.

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Nach einer fulminanten Mitternachtsshow von „VierMa“ wurde zu den Klängen der Gruppe „Starbirds” noch bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein geschwungen. Ein spezieller Dank gilt allen Helferinnen und Helfern sowie den Sponsoren für ihre großzügige Unterstützung.

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GondelFoto: Veronika Hotz

Einen Berich mit Fotostrecke des Balls von Veronika Hotz findest du hier