Archiv des Autors: Kurt Friedrichs

Hippie – Yippie – Yeah – Der Männerchorball 2020

Hey Joe!

Sprach’s und alle kamen. Im restlos ausverkauften Saal der Kulturbühne AmBach in Götzis, fand am Samstag, den 08.02.2020, der zweijährliche Ball des Männerchor Götzis oder besser das Woodstock-Revival statt.

Im bunten und schrillen Look der 70iger Flower-Power-Bewegung fanden sich die Ballgäste ein und manch einer schien erst in diesen Klamotten sein wahres Selbst gefunden zu haben. Mit einem äußerst abwechslungsreichen und unterhaltsamen Programm reichten die Mitglieder des Männerchors Götzis dem Publikum quasi einen Joint und entführte sie in eine andere Welt.

Neue Stars wurden geboren (Hey Joe), neue Talente entdeckt und altes Genie zu neuen Höhen geführt. Alle waren sie da: Janis Joplin alias Ender Thomas, Jimi Hendrix (Joe Bacher mit Band Bruno Gasser, Wolfgang Kremmel und Johannes), Bob Dylan (Günter Hartman mit Band Joachim Wohlgenannt und Wolfgang Kremmel), Johnny Cash alias Wolfgang Kremmel, Jürgen von der Lippe alias Herbert „Rüdi“ Rüdisser und die Ludescher Flower-Power Band mit Uwe Hennig, Oskar Schwald, Manfred Maier, Thomas Bitsche und Josef Türtscher. Die Kiffer-Band (Andreas Klocker, Oliver Loacker, Simon Ender) ließ die Leiden eines „jungen, erfolglosen und dynamischen“ Bandnachwuchses miterleben.
Oskar Egle, Bruno Fleisch und Wilfried „Wipf“ Müller brachten – charmant moderiert von der ausgesprochen hübschen Kurti Sahne und den Berufsbuzzern Gerd Loacker und Christian Strasser – als lebende Jukebox das Publikum in einem musikalischen Quiz an ihre Wissensgrenze.
Dr. Reinhard Haller vulgo Simon Ender musste dann unbedingt zu Wort kommen, um den psychologischen Hintergrund der Süchte, insbesondere nach Gras, zu beleuchten und kam zum Resume, dass … ???. ….! Populärwissenschaftlich mag folgende Zusammenfassung zulässig sein: Jedes Zuviel mit der einzigen Ausnahme Männerchor Götzis ist ungesund!
Ein Coming out hatte auch der gesamte Hippie-Männerchor Götzis, in dem er sich mit „Fat Bottomed Girls“ von Queen outete, auf welchen Typ Frauen er wirklich steht.
Punkt Mitternacht schließlich brachte Simon Ender mit „Love hurts“ von Nazareth die Frauenherzen zum Schmelzen und dies alles vor der grandiosen Kulisse, die Woodstock-Veteran Hugo Ender erschaffen hat. Die Flowers von Hugo hatten Power in sich und versetzten die Jünger des Peace beim bloßen Anblick ganz ohne Gras in Ekstase.
Dieser ganze, „grasverrauchte“ und flower-power-geschwängerte Haufen Woodstock-Jünger wurden gekonnt von Andy Klocker und Oli Loacker, die liebenswert und dauer-stoned durchs Programm führten, zusammengehalten.
Es war ganz so wie damals oder so, wie wir alle meinen, dass es damals war, oder gewesen sein könnte oder … wie auch immer. Es war super!

Dauerapplaus und Dank gilt dem Ballteam des Männerchor Götzis, den Programmmitwirkenden, den Helfern, dem gesamten Männerchor, dem Technikteam der Kulturbühne AmBach, dem Restaurant Gächters sowie dem unglaublichen Publikum.

In 2 Jahren ist der nächste Ball und für singfreudige Männer kann das alles schon am nächsten Dienstag um 20.00 Uhr in der Musikmittelschule Götzis mit der nächsten Probe des Männerchor Götzis beginnen. Komm vorbei.

Männerchorball – SAVE THE DATE!

Am Samstag, den 08.02.2020, findet in der Kulturbühne AmBach in Götzis der traditionelle

Ball des Männerchor Götzis

statt!

Reserviere unbedingt den Termin und besorge dir bei den Mitgliedern des Männerchors die Karten.
Sei dabei beim Ball dieser Faschingssaison!!

Probenwochenende

Ein Wochenende lang

  • konzentriertes Proben der Literatur
  • intensives Beschäftigen mit der Stimme
  • Einzelstimmbildung
  • die Chorgemeinschaft pflegen
  • Singen, wie der Schnabel gewachsen ist,

und das in der wirklich ruhigen Und inspirierenden Umgebung der Propstei St, Gerold! Ein Muss, oder vielmehr ein Bedürfnis für jeden Sänger des Männerchor Götzis.

Am 16./17. November findet das diesjährige Probenwochenende des Männerchor Götzis statt, auf das wir uns schon freuen.

Es ist noch nicht zu spät, in den diesjährigen Probenbetrieb einzusteigen, also komm zu unserer nächsten Probe, jeweils am Dienstag um 20.00 Uhr. Und nächstes Jahr bist du auch beim Probenwochenende dabei!

Bad Rothenbrunnen

Der Männerchor Götzis unter der Leitung von Oskar Egle gestaltete am vergangenen Sonntag in der größten Kirche der Welt oder dem „Dom Natur“, wie es Zelebrant Pfarrer Wilfried Blum in seinen einleitenden Worten sagte, eine Freilandmesse in Bad Rothenbrunnen musikalisch mit.

Fast alle Sänger der Männerchores Götzis nahmen bei herrlichsten – um nicht das Wort göttlich zu bemühen – Wetter mit ihren Familien an einer Wanderung vor schönster Naturkulisse nach Bad Rothenbrunnen teil. Dem folgten auch viele interessierte Gäste, sodass die Vermutung nahe liegt, dass noch nie so viele Menschen aus der Kummenbergregion gleichzeitig in Bad Rothenbrunnen waren.

Die Messe um 11.30 Uhr mit Pfarrer Wilfried Blum, der eine solche in Bad Rothenbrunnen zum ersten Mal abhielt, gestaltete der Männerchor Götzis mit einem von Oskar Egle passend auf die Umgebung und den Anlass abgestimmten Programm mit. Neben Klassikern wie „Jesus, dir leb ich“, „Vater unser“ wurden auch „Signore delle Cime“, der Jodler „Der Langenwanger“ oder die Uraufführung für den Männerchor „Jesus Christus, Gottes Sohn“ dargeboten. Auch die vielen Gäste wurden mit einem allseits bekannten Kanon in die Messgestaltung eingebunden.
Einzelne Mitglieder den Männerchor Götzis zeigten in der Messe übrigens, dass sie auch als Ministranten, Kirchenglockenläuter, Lektoren, Fürbitter und Kommunionhelfer eine durchaus gute Figur machen.

Anschließend verwöhnte Lorenz Bitsche mit seinem Team die Sänger und alle Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten. Der Männerchor Götzis spricht sicher auch für alle anwesenden Gäste, wenn er sich für die wirklich hervorragende Bewirtung bedankt.

Natürlich haben die Sänger bis zum Ausklang dieses Familienwandertages laufend bewiesen, warum man immer einen Chor bei sich haben sollte und warum Gesang für Leib und Seele gut sind, indem sie diesen ohnehin schon eindrücklichen Tag mit ihrem Gesang in allen Fassetten zu etwas sehr Besonderem machten.

Der Männerchor Götzis bedankt sich bei allen am Gelingen Beteiligten und Anwesenden recht herzlich für diesen tollen Tag, namentlich bei Oskar Egle, Pfarrer Wilfried Blum und Lorenz Bitsche mit seinem Team.

Übrigens: Jeder Mann, der schon lange ans Singen denkt oder durch dieses Erlebnis motiviert wurde, wird gerne bei unseren Proben, immer Dienstags um 20.00 Uhr erwartet.

Ankündigung Messgestaltung in Bad Rothenbrunnen

Festmesse in Bad Rothenbrunnen
mit Pfarrer Wilfried Blum
musikalische Gestaltung:
Männerchor Götzis
unter der Leitung von Oskar Egle

am 29.09.2019
um 11.30 Uhr
in Bad Rothenbrunnen

Alle Freunde des Männerchor Götzis und von Bad Rothenbrunnen sind recht herzlich mit Ihren Familien zu dieser Festmesse eingeladen.

Der Festgottesdienst findet bei jeder Witterung statt.

Der Männerchor Götzis freut uns auf euer Kommen.

GESUCHT ….

…. Männer, bevorzugt zwischen Stimmbruch und 45 Jahren, die ihrer Leidenschaft fürs Singen nun Raum geben wollen.

Der Männerchor Götzis startet

am Dienstag, den 10. September 2019,
um 19.30 Uhr
(ab der darauffolgenden Woche ist die Probe jeweils um 20.00 Uhr)
im Probenlokal in der Mittelschule Götzis

mit der neuen, spannenden Probensaison.

Komm vorbei, sei dabei und sing!

Hochzeit WirtIn unseres Vertrauens

Es war eine Selbstverständlichkeit, dass der Männerchor Götzis bei der Hochzeit ihres Wirtspaares des Vertrauens, nämlich Nicole und Benny vom Restaurant Milwaukee in Götzis, am 14.06.2019 dabei war und die Hochzeitsmesse mitgestaltete. Auch bei der anschließenden Agape ließen die Sänger ihren Jubelgesang erschallen.

Nicole und Benny, der Männerchor Götzis gratuliert euch nochmals recht herzlich zu eurer Hochzeit und freut sich schon auf ein dienstägliches Wiedersehen mit Probenbeginn im Herbst.

Chorabschluss 2019

Ein arbeitsintensives, spannendes und erfolgreiches Chorjahr liegt hinter uns. Grund genug das Jahr gebührend zu feiern. Auf Einladung von Mitinhaber Dr. Melchior Bechter feierte der Männerchor Götzis seinen Chorabschluss in der Brauerei Egg, wo das gleichnamige Egger Bier hergestellt wird.

Nach einer lehrreichen und interessanten Besichtigung der Brauerei, in der den Männern von Dr. Melchior Bechter selbst und Walter Isenberg das Bregenzerwälder Brauhandwerk näher gebracht wurde, sorgten die sehr um uns bemühten Mitarbeiter der Brauerei für eine ordentliche Brotzeit und selbstverständlich eine Verkostung des frischen Hopfengetränks.

Der Männerchor Götzis besang dieses alte Handwerk, das Getränk und die tolle Bewirtung durch die Egger Brauerei aus voller Kehle mit dem gesamten Repertoire, das ihm zur Verfügung steht.

Recht herzlichen Dank gilt es, der Brauerei Egg, im besonderen Dr. Melchoir Bechter und seinen tollen Mitarbeitern zu sagen, die sich wirklich großartig um den Männerchor Götzis gekümmert haben. Wir kommen immer wieder gerne nach Egg.

Der Männerchor Götzis verabschiedet sich in die Sommerpause, aber nur um frische Energie für ein spannendes Chorjahr 2019/20 zu tanken. Schon am Dienstag, den 10.09.2019 um 19.30 Uhr – nur in der ersten Probe um 19.30 Uhr, ansonsten immer um 20.00 Uhr – starten wir voller Elan wieder in die Probenarbeit für neue Herausforderungen.

Bist du ein Mann im besten Mannesalter (bis 45 Jahre)? Wusstest immer schon, dass Singen das deine ist? Niemand hat dir bisher gesagt, wo du diese Passion ausleben kannst?
Dann komm einfach ab 10.09.2019 zur Probe in die Mittelschule Götzis, St.-Ulrich-Straße 20. Der Männerchor Götzis freut sich auf dich!

XL – Limburg

Am Montag, den 27.05.2019 war in der „Nassauischen Neue Presse“, über die Wiederholung des Konzertes „XL – 222 Männer im Klangrausch“ am 25.05.2019 in der Stadthalle Limburg nachstehender Bericht von Andreas Müller-Diez zu lesen:

Es war ein ungewöhnliches Konzert, zu dem sich 222 Männerstimmen in der Limburger Stadthalle vereinten. Und zum Finale sagen noch die Zuschauer mit.

VON ANDREAS MÜLLER

Gerade eine Woche nach den fantastischen zweiten Männerchortagen durften Freunde der Chormusik erneut ein ganz außerge-wöhnliches Chorkonzert erleben.“XL 222 Männer im Klangrausch“ füllte die Limburger Stadthalle . Geboren war die Idee beim Harmoniefestival 2017 in Lindenholzhausen, als 300 Männer auf der Bühne standen. Der Spaß am gemeinsamen Singen so vieler Männer, der Klang und auch die Präzision eines solch gewaltigen Klangkörpers waren für alle Beteiligten so überwältigend, dass bei den Chorleitern die Idee einer Fortset-zung auf noch höherem Niveau entstand.
Aufgegriffen haben das jetzt Martin Winkler, bis Oktober 2018 Chorleiter der „Harmonie“ Lindenholzhausen, und Jürgen Faßbender, der von seinem Freund den Dirigentenstab übernommen hat, gemeinsam mit den beiden österreichischen Chorleitern Oskar Egle und Paul Burtscher. Faßbender und Winkler pflegen seit vielen Jahren ein freundschaftliches Verhältnis mit deren Chören aus dem österreichischen Vorarlberg, dem „LIEDERmännerCHOR“ Alberschwende und dem Männerchor „Götzis“.
Aus der heimischen Region waren natürlich die „Harmonie“ Lindenholzhausen dabei, außerdem der Männerchor „Germania“ Freiendiez, der ebenfalls unter der Leitung von Jürgen Faßbender steht.
Als musikalischer Kontrapunkt haben sich die Organisatoren das Profiblechbäser-ensemble „Sonus Brass“ aus Österreich hinzugeholt.
Zusammengestellt haben alle eine weitrei-chendes Programm von geistlicher Musik bis hin zur zeitgenössischen Musik und Arrange-ments aus dem Pop-Bereich.

Wehmütiger Abschied
Das Konzert war gleichzeitig Martin Winklers offizieller Abschied von der „Harmonie“. So durfte er auch das erste Stück dirigieren. Ausgesucht hat er sich das beliebte siebenstimmige „Ave Maria“ von Franz Biebl. Ein großer Chor nahm Aufstellung auf der Bühne, ein kleiner Chor stand hinter dem Publikum am Eingang zum Saal der Stadthalle.
Die ersten Töne erklangen und schon sorgten die vielen wunderbaren Stimmen für eine angenehme Gänsehaut. Am Ende verneigte sich Winkler vor dem Chor, winkte ins Publikum und nahm dann selbst im Chor Aufstellung. Ein wunderbarer, aber doch etwas wehmütiger Abschied nach 25 Jahren „Harmonie“.
Welch hervorragende Musiker sie sind, bewiesen „Sonus Brass“, besetzt mit zwei Trompeten bzw. einem Flügelhorn, Horn, Posaune und Tuba mit der Ouvertüre aus der Oper „La forza del destino“von Giuseppe Verdi.

„Was ist das Pendant zu Hahn im Korb“, fragt Nicole Frenken, die mit ihrer kecken Mode-ration für eine angenehme Atmosphäre sorgte. „Hinkel im Männerchor“, gab sie zur Antwort.
Nach einer gesanglichen Beschreibung der Schöpfungsgeschichte in „The Creation“, bei der durch den Ausdruck des Chores tat-ächlich „Licht zu werden schien“ und einem zackigen, rhythmischen „Kyrie“, das im Pianissimo verklang, folgte ein erstes ge-meinsames Stück der Sänger und Bläser, das „Benedictus“ von Karl Jenkins, für den eine Unterscheidung zwischen U- und E-Musik laut Frenken keine Rolle spielte. „Sonus Brass“ wurde dabei erweitert zum Septett, außerdem Pauken und Perkussion.

80 gestimmte Gläser
Die Choreiter wechselten sich am Pult ab, und wenn sie nicht dirigierten, reihten sie sich im Chor ein und sangen mit. Alle drei zeigten mit deutlichen Bewegungen, was sie von dem riesigen Chor, der in elf Reihen hintereinander aufgestellt war, erwarteten und die Sänger folgten ihnen in großer Harmonie. Mit 80 gestimmten Gläsern begleiteten die Sänger sich selbst bei „Trees“ und sorgten für einen sphärischen Klang zu ihrem Gesang. Andreas Jung von der „Harmonie brillierte als Solist und Nicole Frenken lüftete das Geheimnis, dass Faßbender die Gläser nicht mit Wasser, sondern Grünem Veltliner oder Riesling stimmen lasse.
Höhepunkt des geistlichen Teils war das „Gloria“ von Randol Alan Bass für Männer-chor, Perkussion und Orgel. Hier kamen auch Xylophon, Marimbaphon und ein Glockenspiel zum Einsatz. Heiß wurde es im weltlichen Teil mit „Fever“ für Männerchor und Tuba. Auch Klassiker der Männerchor-literatur wie „Abschied“ von Mathieu Neumann oder „Die Nacht“ von Franz Schubert fehlten nicht im Programm. Die Sänger verteilten sich im Saal, so dass ihr Gesang den kompletten Raum erfüllte. „Miniwanka“ hat kein herkömmliches Notenbild, sondern wurde in einer grafischen Notation verfasst. Faßbender bezeichnet die Partitur als Kunstwerk, Frenken zog den Vergleich mit einem Kinderbuch zum Ausmalen. Beschrieben wird im „Miniwanka“ mit Indianerworten das Wasser, lautmalerisch umgesetzt von den Sängern.
Mit schauspielerischem Talent sorgte Tobias Helfrich von der „Germania“ bei „Bratislava Lover“ für Erheiterung beim Publikum, bevor der Chor mit „Rock me, Amadeus“ tatsächlich den Saal rockte und Jürgen Faßbender vollen Körpereinsatz zeigte. Nach begeistertem Applaus gab es eine Zugabe, bei der sich die Sänger erneut mit gefüllten Gläsern im Raum verteilten und das „Schlofliadle“ von Chorleiter Egle sangen. Sozusagen als „Rausschmeißer“ intonierten dann alle noch das beliebte „Morgenrot“ , bei dem auch Sänger im Publikum einstimmten.