Wiesle-Hock statt Wiesle-Messe

Leider musste am Sonntag (01.10.2017), die allseits beliebte Wiesle-Messe wetterbedingt abgesagt werden. Trotzdem gingen einige Sänger vom Oberen Parkplatz  übers „Kapf-Weagli“, oder via „Krümmiga“ und wieder andere über verschiedenste Wanderwege in Richtung Wiesle.

Dort trafen sich dann die wanderfeudigen Sänger mit Familien und Gästen zu einem gemütlichen Hock im Alpenvereinshaus.

Stefan und Ingrid (Hüttenwart) versorgten die Besucher mit frischen Getränken und Snacks. In geselliger Runde sangen die Männer – sehr zur Freude der Gäste – gehörfällige Lieder aus dem Repertoire des Männerchors. Der Nebel und die Kälte außerhalb des Hauses konnten der guten, ausgezeichneten Stimmung im Inneren nichts anhaben.

Nach ein paar gemütlichen „Gesangsstunden“ , kommunikativen Gesprächen und wärmenden „Enzians“ traten dann alle Besucher den Heimweg an.

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Herzlicher Dank gilt dem Hüttenwart-Team Stefan und Ingrid für die freundliche, unkomplizierte und hervorragende Bewirtung.

Somit ging wieder einmal, ein (trotz schlechten Wetters) wunderschöner Wandertag zu Ende.

Und so freuen wir uns – so Gott und das Wetter will –  auf eine gemeinsame Wiesle-Messe im Herbst 2018.

02.10.2017, Bruno Fleisch

Feldmesse im Wiesle

ACHTUNG: ABGESAGT aufgrund der Witterung!

Die Messfeier mit Pfarrer Rainer Büchel und dem Männerchor müssen wir heuer leider wegen der Witterung absagen. Wetterfeste Sänger und deren Familien sind trotzdem eingeladen, zum Wiesle zu kommen. Das Wiesle Team steht bereit und vielleicht finden sich genug Sänger, um doch noch das eine oder andere Lied anzustimmen (Singbuch nicht vergessen) – dann halt im kleinen Kreis und leider ohne Feldmesse.

Probenbeginn

Der Männerchor Götzis startet

am Dienstag, den 12.09.2017, um 19.30 Uhr *)

ins neue Probenjahr.

Du bist bevorzugt noch keine 45 und wolltest immer schon bei einem Männerchor singen, dann komm auch du. Wir sehn uns!

      

*) Nur die erste Probe beginnt um 19.30 Uhr, ab dem 19.09.2017 ist die Probe immer um 20.00 Uhr!

Ein besonderer Wandertag im Großen Walsertal

Der „Männerchor Götzis“ hatte für uns Mitglieder mit Familien eine besondere Wanderung nach Bad Rothenbrunnen im Großen Walsertal organisiert.

Am Samstag, den 19.08.2017 um 09.00 Uhr fuhren wir mit dem Bus von der Mittelschule Götzis nach Buchboden. Dort empfing uns Mitglied Josef Türtscher, der uns Sängerkollegen zu dieser Wanderung mit Führung eingeladen hatte. Mit dem Lied „Am kühlenden Morgen“ begann, vor der Seilbahnstation Sonntag-Stein gesungen, die interessante Exkursion.

Bei angenehmen Temperaturen, bewölktem Himmel, aber trockenen Fußes marschierten wir Richtung Schwefelquellen und erhielten dort von Josef einen fachkundigen Vortrag über das heilsame Schwefelwasser. Nach der Besichtigung der Kessenen – vom Wildwasser in Felsgestein ausgehöhlte runde Gesteinsbecken –  ging es weiter in Richtung Gasthof Bad Rothenbrunnnen.

Auf dem Weg erzählte uns Josef immer wieder Interessantes über die Geschichte des Tales und die hohe Ursprünglichkeit und besondere Vielfalt an seltenen Tier- und Pflanzenarten dieser einzigartigen Gegend. Im Gasthof Bad Rothenbrunnen angekommen, wurden wir mit geschmackvollen Speisen und erfrischenden Getränken belohnt und sangen – sehr zur Freude der Wirtshausgäste – Lieder aus unserem großen Repertoire.

„Urgestein“ Josef berichtet eindrücklich und mit Inbrunst und Herzblut über seine Walser und die Bedeutung des Großen Walsertales, welches von der UNESCO  ausgezeichnet worden war. Der Biosphärenpark Großes Walsertal ist eine international repräsentative Land- und Wasserregion, in der nachhaltige Entwicklung gelebt wird. Die Bewahrung biologischer Vielfalt und regionaler kultureller Werte werden hier mit sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung in modellhafter Weise vereinbart. Der Biosphärenpark steht für das Zusammenleben von Mensch und Natur.

Bevor wir wieder den Heimweg antraten,  versammelten wir uns in der schönen Kapelle und sangen dort einige stimmungsvolle Lieder.

Beim abschließenden „Reiseachtele“ erhoben wir nochmals unsere Stimmen, zu Ehren eines 80- jährigen Götzners, der in Bad Rothenbrunnen gerade seinen Geburtstag feierte.

Dann gingen wir talwärts, wo der Chauffeur mit dem Bus schon auf uns wartete.

Doch niemand verlässt das Große Walsertal, ohne sich vorher mit „Walserstolz“ – einem Bergkäse, der mit Recht diesen Namen trägt – ausreichend eingedeckt zu haben. So stürmten wir die Verkaufsstelle des „biosphärenpark.haus“ und kauften – sehr zum Gefallen von Josef – fast den ganzen Käsebestand auf.

Mit der Rückkehr in Götzis ging ein weiteres Highlight in der Vereinsgeschichte des Männerchores, bei dem alle Teilnehmer ihren Spaß hatten, zu Ende.

Alle die dabei waren, waren sich einig: Das war ein besonderer Wandertag! Unterhaltsam, gesellig, stimmungsvoll, eindrücklich und lehrreich.

20.08.2017
Bruno Fleisch

 

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Komm auch DU nach der Sommerpause zur Probe

Der Männerchor Götzis macht nach einem aufregenden und erfolgreichen Probenjahr eine Sommerpause.

Aber schon am 12.09.2017 – nur bei der ersten Probe um 19.30 Uhr, ansonsten jeden Dienstag um 20.00 Uhr – starten wir in der Mittelschule Götzis wieder ins neue Probenjahr!

Komm auch DU! Sei dabei! Sing mit!

Um die Zeit bis zum Probenbeginn etwas zu verkürzen, hier einige Fotos vom
Wertungssingen 2017

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Männerchor Götzis mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen

14 Tage nach dem Erfolg beim Harmonie Festival Lindenholzhausen hat sich der Männerchor Götzis am 10.06.2017 im Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch zusammen mit 30 weiteren Vorarlberger Chören und einem Chor aus Liechtenstein beim Wertungssingen 2017 des Chorverband Vorarlberg der Beurteilung einer international hochkarätig besetzten Fachjury gestellt.

In der Leistungsstufe C – schwere Chorliteratur mit Pflichtlied konnte der Männerchor Götzis mit den drei Stücken „Túrót eszik a cigány“ von Zoltán Kodály (= Pflichtlied), „Schäfer und Edelmann“,  einem Volkslied aus Thüringen, und „The Darktown Strutters Ball“ von Shelton Brooks in einem Satz von Edward Waesche das höchste Prädikat „mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen“ ersingen.

Die Fachjury hat sich im Anschluss an den Wettbewerb nicht damit begnügt, eine Bewertung abzugeben, sondern hat jedem Chor in einem individuellen Gespräch die Möglichkeit gegeben, neben den Stärken und möglicherweise kleineren Schwächen die verborgenen Potentiale zu analysieren.  Für diese wichtigen Inputs für die zukünftige Chorarbeit gebührt großer Dank.

Die Matinee am darauffolgenden Sonntag um 11 Uhr, die der Männerchor Götzis in einer Auswahl vom Preisträgern aus insgesamt 14 Chören, die eine Auszeichnung erhalten hatten, mitgestalten durfte, war ein würdiger und stimmungsvoller Abschluss und eine schöne Demonstration des Leistungsvermögens der Vorarlberger Chorszene.

Zeiten der Standortbestimmung und des Erfolges sind vor allem Zeiten des Dankes. Der gebührt besonders unserem Chorleiter Oskar Egle. Er wird nicht müde, mit stetem Tropfen den Stein zu höhlen. Unsere letzten Ergebnisse bestätigen ihn. Der Dank gilt auch dem Vorstand des Männerchors, allen voran Obmann Gerd Loacker.
Die Organisatoren des Wertungssingen und die vielen helfenden Hände, vor allem der Gesangverein Frohsinn Nofels, der die Bewirtung und Verpflegung übernommen hat, verdienen großes Lob.

Harmonie Festival 2017

Harmonie Festival 2017 oder Lindenholzhausen 2.0

Am 24.05.2017 macht sich der Männerchor Götzis erneut – wie schon vor 6 Jahren – zum 7. Harmonie Festival 2017 in Lindenholzhausen/Limburg in Deutschland auf. Schon die Anreise ist abenteuerlich, da durch total überfüllte Autobahnen, die Anreise 3 Stunden länger dauert als geplant. Zum Glück hat Sangesbruder Günther Jenny, in schon fast gewohnter Manier, für das leibliche Wohl gesorgt und besten Braten und Leberkäse organisiert. Dies wird ihm den Titel Tafelmeister des Männerchor Götzis einbringen. Günther, du bist so manch eines Sängers Rettung gewesen. Vielen Dank!

Nachdem wir erst um 22.00 Uhr in unserer Unterkunft in Diez angekommen sind, ist rasche Nachtruhe Pflicht, da am nächsten Morgen bereits um 08.15 Uhr die erste Probe angesagt ist. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass der eine oder andere doch nicht so rasch Bettruhe gefunden hat.

Am nächsten Morgen findet pünktlich das Einsingen und der letzte Schliff statt, bevor wir uns in Richtung Festival-Gelände aufmachen. Bereits um halbzwölf müssen wir unseren ersten Wettbewerb in der Kategorie Volkslied bestreiten. Mit viel Einsatz, hoch konzentriert, und mit wirklich großartigen tänzerischen Leistungen, gepaart mit viel Geschick bei der Gläserharfe präsentieren wir unser Programm und beweisen unser Können unter vielen, hochkarätigen Chören. Zufrieden mit unserer Leistung werden wir von unserem Chorleiter Oskar Egle noch zusätzlich und bestätigend geadelt: „Ich bin wirklich sehr zufrieden mit euch!“ Die Juroren haben es nicht leicht mit uns, da wir sie mit mittelalterlichem Gesang, vorarlberger und afrikanischem Dialekt (akzentfrei!) über Maß gefordert haben.

Den Rest des Tages verbringen wir auf dem Festgelände mit den Darbietungen der anderen Teilnehmer. Und hier gibt es viel zu sehen, zu hören und zu bestaunen. Der Abend steht zur freien Verfügung und natürlich ist der disziplinierte Männerchor zeitig im Bett, um für das Kommende fit zu bleiben. Alle anderslautenden Aussagen sind böswillige Gerüchte und gehören ins Land der Sagen.

Der Freitag beginnt, nach einem stärkenden Frühstück, wieder mit einer Probe. Dass der eine oder andere Bass etwas tiefer singen kann, liegt an der frühzeitigen Bettruhe. Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Kultur. Zuerst besichtigen wir das Kloster und Weingut Eberbach in Eltville im Rheingau. Köstliche Weinproben verführen uns zu unzähligen Gesangseinlagen in dem geschichtsträchtigen Kloster, in welchem vor einigen Jahren der Film „Im Namen der Rose“ gedreht worden ist. Später fahren wir nach Limburg, um an einer Domführung teilzunehmen. Dort lernen wir von einer sehr ambitionierten Ordensschwester, die uns durch den Dom führt, spannende Einzelheiten und das göttliche Wirken im Unscheinbaren. Natürlich reißt uns das zu gesanglichen Lobpreisungen hin. Der Abend klingt in der Villa Konthor in Limburg bei Whisky, Buffet und irischer Folkmusik aus choreigenen Kehlen aus. Über die Dauer wird Stillschweigen bewahrt.

Der Männerchor Götzis kann keinen Tag ohne Probe beginnen, welche natürlich auch am frühen Samstagmorgen nicht ausgelassen wird. Der Samstag ist Festivaltag. Chöre bei freiem Singen oder im Wettbewerb, Tanz- und Folkloregruppen sind zu hören und zu sehen. Es ist, als träfe sich die ganze Welt in Lindenholzhausen, denn 6100 Sängerinnen und Sänger aus 37 Nationen geben sich ein musikalisches Stelldichein. Höhepunkt für den Männerchor ist ein spontanes „Konzert“ im Verpflegungszelt, das einen wirklich tollen Jugendchor animiert, abwechselnd mit uns das Zelt zu rocken. Übrigens, Oskar hat dafür den Sonderpreis „Bester Zeltchor“ ausgelobt. Nach der abendlichen Rückkehr in unsere Unterkunft stärken wir uns in diversen Gastlokalen in Diez, um Kraft für den kommenden Tag zu haben.

Natürlich beginnt der Sonntag nach dem Frühstück wieder mit einer Probe. Es ist die Letzte vor unserer nächsten Herausforderung, dem Wettbewerb „Großer Männerchor“. Kurz vor Mittag sind wir an der Reihe und präsentieren unsere 5 Stücke: D’Zit ischt do, Túrót eszik a cigány, Die Minnesänger, Lullabye, The Darktown Strutter’s Ball. Der Applaus des Publikums bestätigt uns, was wir selber spüren: Das war eine sehr gute Leistung und so gehen wir zufrieden ins Festzelt, um die aufgrund der gnadenlosen Hitze und der soeben erbrachten Leistung total ausgetrockneten Kehlen zu versorgen. Natürlich gehören dazu auch Gesangseinlagen. Zum einen sind wir ja Sänger, zum anderen vergeht die Zeit bis zur Wertungsbekanntgabe schneller, die erst irgendwann am späten Nachmittag stattfindet.

Endlich ist es soweit, die Juroren finden sich zur Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses ein. Die Freude ist riesig, als verkündet wird, dass der Männerchor Götzis in der Kategorie „Großer Männerchor“ den hervorragenden 2. Platz erreicht hat. Wir lassen damit 6 international erfolgreiche, hervorragende Männerchöre hinter uns und gratulieren dem Finnischen Männerchor, der punktemäßig nur knapp vor uns liegt. Als dann aber die Jury verkündet, dass der Männerchor Götzis einen Sonderpreis für hervorragende Bühnenpräsenz erhält, sind wir nicht mehr zu halten und alle sind auf den Bänken. Wir sind uns einig, dieser Sonderpreis bedeutet uns mehr als ein erster Platz. Wir gratulieren uns selber und bedanken uns bei „Unserem Ossi“, der es immer wieder schafft, uns zu unglaublichen Leistungen zu führen.

Nach der Preisverteilung gibt es nur noch eine Order: Um 21.00 Uhr fahren wir wieder in Richtung Heimat und bis dahin rocken wir das Festzelt. Gesagt getan. Einmal mehr beweist der Männerchor Götzis, dass er es versteht, Stimmung zu machen. Ein Jugendchor aus Schweden ist so davon angetan, dass er in unseren Gesang einstimmt und wir zusammen abwechselnd das Festzelt mit unseren Einlagen erfreuen.

Die Heimatfahrt geht übrigens staufrei von statten.

Resümee: Die knochenharte Arbeit hat sich rentiert. Der Männerchor Götzis hat sich einer großen Herausforderung gestellt und hat bestens bestanden. Neue Erfahrungen und Erlebnisse lassen uns zusammenwachsen und wir werden uns gerne wieder neuen Herausforderungen stellen.

Dank gebührt in erster Linie und vor allem unserem Chorleiter Oskar Egle, dem Herz und Seele unseres Chores. Aber auch unserem Obmann Gerd Loacker und unserem Bruno Fleisch, die die ganze Reise so hervorragend organisiert haben, unserem Jenny Günther, der den Reiseproviant organsiert hat, und den sonstigen, oft unscheinbaren Helfern gebührt Dank. Nicht vergessen wollen wir die Sänger unseres Männerchor Götzis. Schließlich danken wir auch unseren Sponsoren, die den nötigen Unterbau ermöglichen.

P.S: In 6 Jahren findet sicher das nächste Harmonie Festival statt und dann möchten wir wieder dabei sein!

 

Junge und Junggebliebene sangen gemeinsam vor begeistertem Publikum

Der engagierte Männerchor Götzis und der neue, bestens aufgestellte
Projektjugendchor am Kumma entzündeten ein vokales Feuerwerk mit dem Titel
„Vokal Total“.

„Chor-Guru“, wie Oskar Egle in der Chorszene liebevoll und wertschätzend genannt wird, Chorleiter des Männerchor Götzis, war die treibende Kraft  für dieses interessante, abwechslungsreiche und auch optisch ansprechende Gemeinschaftskonzert. Vorausgegangen war die Idee, Jugendlichen aus der Kummenberg-Region die Möglichkeit zu bieten, gemeinsam der Chormusik nachzuspüren.

Federführend bei der Gründung dieses Projektchores waren Gerd Loacker und Roland Repnik, die viel Zeit und Engagement in „Ihr Kind“ investierten. So nützten 40 Mädchen und 10 Burschen im Alter zwischen 14 und 26 Jahren diese Chance und erarbeitetet mit ihrem erfahrenen Chorleiter Paul Burtscher Lehrer an der Mittelschule Götzis, Chorleiter und Profi im Umgang mit Kindern und Jugendlichen – an zwei Probenwochenenden, Songs aus den unterschiedlichsten Stilrichtung-en.

Mit erheblicher Vorfreude und der nötigen Spannung  erwarteten die jungen Sängerinnen und Sänger das Debut mit dem Männerchor Götzis auf der großen Bühne AMBACH.

Am Samstag, den 13. Mai um 20.00 Uhr war es dann soweit. Der Männerchor Götzis und der Projektjugenchor am Kumma entzündeten im ausverkauften Saal der Kulturbühne AMBACH, ein spezielles, vokales Feuerwerk.

Gemäß dem Vereinsmotto „Die Kunst des Schönen“ zu pflegen, eröffnete der Männerchor den Konzertabend. Nach der Begrüßung folgten „Die Nacht“ von Franz Schubert und „I Will Praise Thee, O Lord“ von Knut Nystedt. Vor dem gemeinsamen Lied „Liedle, Liedle“  sang der Jugendchor das Lied „Kom!“ von Monica Aslund.

Nun war der Jugendchor durchgehend an der Reihe, den ersten Teil des Abends zu gestalten. Gleich zu Beginn wurden die Zuhörer ermuntert, beim Lied „Rumpedibung“ und „Bim Bam“ mitzusingen, was sofort für eine gute und besondere Stimmung sorgte. Es folgten „Funky Japanese“ von Klaus Gramß, „Down in the river to pray“ ein Spiritual nach dem Satz von Moritz Guttmann, „Vela! Hoya Ho!“ ein traditionelles Lied aus Südafrika, „Das Rendezvous“ und „Der Platzregen“ von Oliver Gies und als lautstark geforderte Zugabe „Roads“ von Steve Dobrogosz.

Ob mit rhythmischer Präzession oder auf den Spuren von Nippon, ob im afrikanischen Dialekt oder in den Fußstapfen von Maybebop, der Projektjugendchor überzeugte mit vierstimmigem Gesang und mitreißender Begeisterung,  mit choreograph-ischem Charme und solistischen Einlagen. Wenn man weiß, dass diese ausgezeichnete Leistung, an „nur“ zwei Wochenenden erarbeitet worden ist, verdient diese Tatsache besondere Anerkennung und Achtung.  Möglich gemacht hat dies, die einfühl-same und routinierte Chorarbeit von Paul Burtscher. Sichtlich begeistert vom Auftritt und den Gesangsleistungen des Jugend-chores gingen die Besucher in die Pause.

Nach der Pause war der Männerchor Götzis an der Reihe, das Publikum zu begeistern. Der Chor präsentierte gleichsam die Uraufführung des gesamten Wettbewerbsprogramms für Lindenholzhausen. Vom 25. bis 28. Mai wird der Männerchor Götzis am Harmonie Festival 2017 teilnehmen. Dieses besondere Chorfestival, an dem rund 220 Chöre und Folkloretanz- und Musikgruppen, mit circa 6100 Sängern, und Musikern aus weltweit 37 Nationen und Kulturen teilnehmen, findet alle 6 Jahre in Limburg/Lindenholzhausen statt. Der Männerchor Götzis wird sich dabei in 2 Wettbewerben mit anderen Chören messen.

Also, frisch ans Werk! Mit viel Spaß und Einsatz und zusätzlich, durch den Auftritt der jungen Sängerinnen und Sänger motiviert, sangen die Männer „D‘Zit ischt do“ von Josef Reinhard und Casimir Meister nach einem Satz von Oliver Gies, „Die Minnesänger“ von Robert Schumann, „Lullabye“ von Billy Joel, „Túrót eszik a cigány“ von Zoltan Kódaly, „The Darktown Strutters Ball“ von Shelton Brooks, „Schäfer und Edelmann“ eine Thüringer Volksweise arrangiert von Edward Waesche, „Schlofliedle“ von Franz Bertolini nach dem Satz von Chorleiter Oskar Egle und „Bawo Thixo Somandla“ von Mxolisi Matyila nach einem Satz von Moritz Guttmann.

Bei den Darbietungen überraschten die Sänger mit sprachlicher Gewandtheit, akzentfreiem Ungarisch und afrikanischem Dialekt, schafften den Spagat vom Mittelalter zu Billy Joel und U2 und waren nicht zu halten, wenn es um choreographische Einlagen ging. Diese Leistungen verdanken die Männer der intensiven Vorbereitung und routinierten und unermüdlichen Probenarbeit des musikalischen Leiters des Männerchors Götzis, Oskar Egle.

Als gemeinsame Zugabe zelebrierten der Projektjugendchor und der Männerchor stimmungsvoll und mit viel Hingabe das Lied „MLK“ von U2.

Der nicht enden wollende Applaus der Zuhörer belohnte die Sängerinnen und Sänger für ihre Leistung und den kurzweiligen Abend und zeigte, wie sehr die Zuhörer von den Darbietungen und der Qualität des Gesanges dieses vokalen Feuerwerkes begeistert waren.

Es zeigt sich schon jetzt, dass die Gründung dieses Projektchores ein voller Erfolg ist und somit der richtige Weg zur Förderung junger Sängerinnen und Sänger eingeschlagen wurde. Und so steht dem Projektjugendchor, der Chorreise zum Festival der jungen Chöre vom 25. -28. Mai nach Melk, nichts mehr im Wege. Wir wünschen den jungen Sängerinnen und Sängern, viel gemeinsamen  Spaß, motivierenden Erfolg und ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis.

Macht weiter so! Es macht Spaß, euch zuzusehen und zuzuhören!

Ohne vielseitige Hilfe wären jedoch die Gründung und dieser Erfolg des Projektjugendchores am Kumma, gar nicht möglich gewesen. Deshalb möchten wir uns recht herzlich bei allen Trägern des Projektjugendchores für die Unterstützung und den besonderen Weitblick in Sachen Jugendförderung bedanken.                                                                                                               

Dank gilt: Chor Joy Hohenems, Gesangverein Harmonie Götzis, Kirchenchor Klaus, Männerchor Frohsinn Koblach, Männerchor Götzis, Männerchor Klaus, Vocale Neuburg Koblach.

Bruno Fleisch, Mai 2017